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A PROPOS 
 
 

 Zweifel am System

 
 

Bereits am 20. Spieltag feierte das "Dream Team" aus Düdelingen seinen siebten Titel unter Erfolgstrainer Michel Le Flochmoan den vierten in Folge. Gegen die Überflieger ist auch diesmal kein Kraut gewachsen. Doch attraktiv ist die Luxemburger Fußball-Meisterschaft nicht. Das Austragungssystem mit 14 Mannschaften steht in der Kritik. Selbst der F91 ist vom aktuellen Modus nicht überzeugt - die FLF will aber daran festhalten.

Télécran hat bei FLF-Präsident Paul Philipp, National­trainer Guy Hellers, F91-Kapitän Sébastien Remy, Ra­cing-Trainer Alvaro Cruz und Télécran-Sportkolumnist Pilo Fonck nachgefragt. 14 Mannschaften in der Fortis Ligue - hat dieser Modus den Luxemburger Fußball weitergebracht?

Welches System wäre besser geeignet?

Paul Philipp
Präsident des Luxemburger Fußballverbandes

Es gibt keinen Austragungsmodus, der den Fußball weiter bringt. Ausbildung, Talent und Training sind die Elemente, die den Fußball fördern. Ein Austragungsmo­dus spiegelt eine momentane Situation wieder, und kann ein bisschen dazu beitragen, dass Spiele spannend oder weniger spannend sind.

Man kann das Spielsystem aber nicht ständig den Launen anpassen. !ch schließe allerdings nicht aus, dass das Play­off, das sich totgelaufen hatte, eines Tages wiederkommt. lm Moment gibt es aber keinen Grund, das aktuelle Sys­tem zu ändern - dieser Meinung sind auch die allermeisten Vereine. ln der aktuellen Meisterschaft kann der Sechste noch Meister werden oder noch absteigen - das ist doch eine spannende Konstellation! Von einer abgespeckten Liga mit nur acht Mannschaften und zwei kompletten Hin- ­und Rückrunden halte ich nicht viel. Mannschaften, die vier Mal in einer Saison antreten, dazu noch Pokalspiele: so etwas wollen die Leute nicht sehen ...

Guy Hellers Nationaltrainer

Jeder einzelne Spieler ist nur dann zu einer Leistungssteige­rung fähig, wenn er in einer Meisterschaft spielt, bei der er in jedem Spiel sein ganzes Potenzial abrufen muss. Dies ist jetzt nicht der Fall …und daher tendiere ich weiter zu einer Meisterschaft mit weniger Mannschaften.

Sébastien Remy
Kapitän des F91 Düdelingen, Naiîonalspieler

Ich glaube nicht, dass der aktuelle Spielmodusgeeignet ist, denn die Abstände si nd zu groß. Und das Publikum zieht nicht mit - das ist das bedauerlichste. Ich bin für ein System mit acht Mannschaften, wie in Schottland oder in der Schweiz. Das würde die Meister­schaft wesentlich spannender machen, die Abstände wären kleiner. Die Fortis-Ligue muss attraktiver werden.

Alvaro Cruz Trainer des RFCUL

Das aktuelle System hat den Luxemburger Fußball kaum weitergebracht. Eine besser aus- gewogene Meisterschaft würde man mit zehn Vereinen und drei Austragungsrunden errei­chen - idealer Weise mit halbprofessionellen Mannschaften. Damit würde das spielerische Niveau steigen.

Pilo Fonck  Journalist, Télécran-Sportkolumnist

Ich sehe mir jedes Wochenende wenigstens ein Spiel, manchmal sogar zwei an, und erlaube mir deshalb als Antwort ein klares Nein! Mit sieben Spielen am Wo­chenende gibt es mehr mittelmäßige und schwache Auseinandersetzungen als vorher.

Ich trete weiterhin, im Sinne einer Konzentration unserer kleinen Elite und im Interesse einer intensiveren Meis­terschaft, für eine Struktur ein, die ich schon vor zehn Jahren vorgeschlagen hatte: eine erste Liga mit acht Vereinen und eine zweite mit acht Mannschaften. Man könnte zwei komplette Hin- und Rückrunden spielen, mit 28 Spieltagen. Lieber hätte ich jedoch eine normale Hin- ­und Rückrunde und ein Play-off à sechs Mannschaften, also 24 Spieltage: ein Titel-Play-off und ein Relegations-Play-off.

 
  TELECRAN 13/2008