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Antoine genannt
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Spitz Kohn gehörte in den 50er Jahren zum Kreis der erfolgreichsten Luxemburger Fußballspieler, die sich im Ausland durchsetzen konnten. Bereits mit 16 Jahren hatte er seinen Stammplatz in der ersten Mannschaft der Escher Jeunesse.
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Im WM-Ausscheidungsspiel gegen Frankreich, am 20. September 1953, bekam der Escher eine neue Chance. In einem Spiel, das die Franzosen nach Belieben dominierten, war Mittelstürmer Spitz Kohn der einzige Lichtblick in seiner Mannschaft. Bei der 1-6-Niederlage war sein Tor ein wahres Meisterwerk, das auch bei den ausländischen Beobachtern einen nachhaltigen Eindruck hinterließ. In den folgenden Wochen traten die Verantwortlichen von Reims, Nancy und Valenciennes (wo er ein Probespiel absolvierte) an ihn heran, aber aus einem Wechsel wurde nichts. |
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Einige Zeit nach Beendigung seines obligatorischen Militärdienstes wurde er von Kapitän Welter benachrichtigt, man würde ihn für einen Monat in die Armee zurückberufen, zwecks Teilnahme an den internationalen Militärmeisterschaften 1954 in Brüssel. Hier begegnete ihm Adolf Patek, Ex-Trainer der Luxemburger Nationalmannschaft und damaliger Coach des Karlsruher S.C., der ihm vorschlug, zum KSC zu wechseln. Zwei Wochen später schon waren die Verträge unterschrieben, und Spitz Kohn wurde Berufsfußballer. Die Karlsruher waren damals zu einer der deutschen Spitzenmannschaften emporgestiegen und hatten sich zweimal, mit Spitz Kohn auf dem Mittelstürmerposten, als Meister der Oberliga Süd für die Endrunde der deutschen Meisterschaft qualifiziert. 1956 verloren sie nach Siegen gegen Schalke, Kaiserslautern und Hannover im Finale gegen Borussia Dortmund. |
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Ebenfalls zweimal bestritt Kohn das Endspiel des DFB-Pokals, im Berliner Olympiastadion, und erlebte bei dieser Gelegenheit den Höhepunkt in seiner noch jungen Profi-Laufbahn. Im Jahre 1955 besiegte der Karlsruher Sport-Club Schalke 04 mit 3-2, und ein Jahr später den Hamburger S.V. mit 3-1. Bei diesem Finale brachte Uwe Seeler die Norddeutschen in Führung, doch mit zwei Treffern drehte Bernhard Termath den Spieß um, während Spitz Kohn das dritte und alles entscheidende Tor in der 87. Minute markierte. |
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Binnen kürzester Zeit zählte Spitz Kohn zu den besten Mittelstürmern in Westdeutschland, und sein Bild stand mehr als einmal auf den Titelseiten der Sportmagazine. Eines Tages trat sogar Sepp Herberger an ihn heran und schlug ihm vor, die deutsche Nationalität anzunehmen, um in der Nationalelf spielen zu können. Er aber zog es vor, Luxemburger zu bleiben, und lehnte dankend ab.
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Nach vier Jahren verließ er Karlsruhe und folgte einem Angebot des FC Basel, für den er gleich im ersten Meisterschaftsjahr 24 Tore erzielte. Am Ende seiner zweiten Saison in der Schweiz wurde Kohn zum holländischen Verein Fortuna Geleen transferiert und gehörte auf Anhieb auch in der niederländischen Meisterschaft zu den besten Torjägern. Mit 20 Treffern lag er an zweiter Stelle in der Torschützenliste, wobei er die drei letzten Begegnungen verletzungshalber nicht bestreiten konnte, ansonsten er mit großer Wahrscheinlichkeit die Nummer 1 in Holland gewesen wäre. Vier Jahre später wurde er an Enschede ausgeliehen, wo aus einer Fusion der FC Twente entstand. |
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Während der Zeit beim FC Twente besuchte er die Trainerschule, da er auch nach seiner Spielerkarriere im Fußballgeschäft bleiben wollte. Nach Abschluß einer sechsjährigen Ausbildung begann er 1972 eine erfolgreiche Trainerlaufbahn in den Niederlanden, seiner zweiten Heimat. Bereits 1974 errang er als Coach des FC Twente Enschede den Titel eines holländischen Vizemeisters, und seine Spieler erreichten im folgenden Jahr das Endspiel im UEFA-Pokal. Der Gegner hieß Borussia Mönchengladbach, damals eine der besten deutschen und europäischen Mannschaften. Einem verheißungsvollen 0-0-Unentschieden im Hinspiel, auf dem Bökelberg, folgte zwar eine Niederlage im Rückspie in Enschede, aber für den Luxemburger war dieses Finale eines seiner stolzesten Resultate. |
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Während der Zeit beim FC Twente besuchte er die Trainerschule, da er auch nach seiner Spielerkarriere im Fußballgeschäft bleiben wollte. Nach Abschluss einer sechsjährigen Ausbildung begann er 1972 eine erfolgreiche Trainerlaufbahn in den Niederlanden, seiner zweiten Heimat. Bereits 1974 errang er als Coach des FC Twente den Titel eines holländischen Vizemeisters, und seine Spieler erreichten im folgenden Jahr das Endspiel im UEFA-Pokal. Der Gegner hieß Borussia Mönchengladbach, damals einer der besten deutschen und europäischen Mannschaften. Einem verheißungsvollen 0-0 Entschieden im Hinspiel, auf dem Bökelberg, folgte zwar eine Niederlage im Rückspiel in Enschede, aber für den Luxemburger war dieses Finale eines seiner stolzesten Resultate.
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In der Luxemburger Nationalmannschaft kam Spitz Kohn "nur" 16mal zum Einsatz, in sieben WM-Ausscheidungsspielen und bei neun Freundschaftstreffen. In diesen Begegnungen konnte er insgesamt sechs Tore erzielen. |
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Henri Bressler 14.Dezember 2007 |
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