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MONDIAL-2014

                                                    
nord irland uefa 70x70 63

NORDIRLAND - LUXEMBURG 1 - 1 (1-0)


11 September 2012

luxembrg

  

 

     
 
 Nordirland - Luxemburg 1:1 (1:0)
 
   Nordirland : Carrol, Hughes, McAuley, J.Evans, McGivern, Brunt, Baird, Davis, Ferguson (74.’ Ward), Shiels (83.’ Norwood), Lafferty  
   Luxemburg : Joubert, Schnell, Bukvic, Blaise, Jänisch, Mutsch, Gerson (50.‘ Philipps), Payal, Bettmer (90.‘+2.‘ Hoffmann), Da Mota, Joachim (46.‘ Deville)  
   Torfolge: 1:0 Shiels (14.‘),1:1 Da Mota (86.')  
   Gelbe Karten: McAuley (29.‘, Foulspiel), Lafferty (38.‘, übermäßiges Kritisieren), Brunt (59.‘, Foulspiel, Nordirland), Bettmer (45.‘+2.‘,Unsportlichkeit, Luxemburg)  
   Besondere Vorkommnisse: Luxemburg zwischen der 10.‘ und 14.‘ in Unterzahl, weil Schnell wegen einer blutenden Gesichtswunde außerhalb des Spielfelds
  behandelt   werden musste.
  Dreiminütige Spielunterbrechung ab der 33.‘, weil der erste Schiedsrichterassistent verletzungsbedingt (vom Luxemburger medizinischen Stab) behandelt werden
  musste.
 
   Schiedsrichter: Glodjovic, Jovanovic, Kojic (SER)  
     
 
 Luxemburger Wort 12. September 2012
 
   Sehr schmeichelhaftes 1:1-Unentschieden im gestrigen WM-Qualifikationsspiel gegen Nordiraland
 
 

 Mehr als nur ein „gefühlter“ Sieg

 
   Hausherren dominieren FLF-Auswahl quasi das gesamte Spiel über / Abgefälschter Schuss von
Da Mota sichert Punktgewinn
 
     
   VON LW-REDAKTEUR
LAURENT SCHÜSSLER (BELFAST)
 
     
  Fußball kann so verrückt sein. Am vergangenen Freitag hätte Luxemburg möglicherweise gegen Portugal einen Punkt verdient gehabt. Mehr sicherlich als am gestrigen Abend. Nordirland war der Elf von Luc Holtz im „Windsor Par“ von Belfast nämlich in allen Belangen überlegen gewesen. Versäumte es allerdings, nach dem 1:0 nachzulegen.  
     
 

Sodass die FLF-Auswahl, die während der 90‘ praktisch ohne Torchance geblieben war, in der 86.‘ noch das Führungstor von Shiels (14.‘) ausgleichen konnte. Geburtstagkind Da Mota - er wurde gestern 27 Jahre alt - zog ab, sein Schuss, der möglicherweise gar am Tor vorbeigegangen wäre, prallte von der Brust von McGivern ab und erwischte Torwart Carroll auf dem falschen Fuß. Unglaublich!

   Holz hatte schlussendlich doch der gleichen Elf wie gegen Portugal das Vertrauen geschenkt, allerdings konnten seine Spieler auf dem Feld zu keinem Zeitpunkt an die Leistung vom vergangenen Freitag anknüpfen. Was Portugal nicht schaffte, gelang Nordirland. Nämlich die FLF-Auswahl teilweise vorzuführen. Sodass das Resultat zur Halbzeitpause aus Luxemburger Sicht noch das Beste war. Während Nordirland alles umsetzte, was Trainer Michael O’Neill im Vorfeld versprochen hatte, fanden die Gäste zu keinem  Zeitpunkt in die Partie. Als Shiles in der 14.‘ quasi durch das Mittelfeld spazieren konnte, auch beim Doppelpass mit dem aufgerückten J. Evans nicht gestört wurde und sich anschließend im Rücken von Bukvic davonschleichen konnte, stand es 1:0 für die Hausherren, die in der Folgezeit gleich mehrere Torchancen hatten, den Vorsprung auszubauen. Lafferty (dessen Schuss von Bukvic abgeblockt wurde) und Baird (der seinen Kopfball knapp neben das Tot setzte) hatten die besten Gelegenheiten. Das gegen eine Luxemburger Abwehr, die ein ums andere Mal arg ins Wackeln geriet.

   In Halbzeit eins hatte Luxemburg trotz der lautstarken Unterstützung der rund 50 Luxemburger Fans nur eine halbe Torchance aufzuweisen. Mutsch, noch einer der besten Luxemburger am gestrigen Abend, zwang seinen Gegenspieler rund 35 m vor dessen Tor zu einem Fehlpass, spielte sogleich auf Joachim, doch dessen Schuss sprang von einem nordirischen Bein ab (9.‘).

Mit nordirischer Unterstützung und einem starken Joubert

In der zweiten Halbzeit sollte Luxemburg sich nicht steigern können. Schonungslos wurden die - zumindest gestern - beschränkten spielerischen Mittel der FLF-Auswahl aufgedeckt. Glücklicher Weise entwickelten die Hausherren nicht mehr den gleichen Druck wie noch vor der Pause. Torchancen blieben so auf beiden Seiten Mangelware. Während die FLF-Auswahl sich die möglichen Gelegenheiten durch zu viele technische Fehler selbst vermasselte (als Deville in der 70.‘ an der Strafraumgrenze zum Schuss kam, schoss er „gefühlte“ 10 m zu hoch), schien auch bei den Nordiren der letzte Biss zu fehlen. Dies sollte sich im Nachhinein rächen.

   Trotzdem Hatte Nordirland rund eine Viertelstunde vor Spielende noch eine weitere hochkarätige Torchance,  doch Joubert wehrte den Schuss von Lafferty (der aus abseitsverdächtiger Position gestartet war, doch für einmal ließ der serbische Assistent seine Fahne unten) zur Ecke. Und nur wenige Minuten später war der Luxemburger Schlussmann auch bei einem Versuch des eingewechselten Ward auf dem Posten (79.‘). Und da Brunt bei seinem Schuss in der 84.‘ am Pfosten scheiterte, rettete Joubert schließlich den Punktgewinn. Was zu diesem Zeitpunkt aber noch niemand erahnen konnte.

   Man muss den Luxemburger Spielern nämlich zu Gute halten, dass sie in den letzten Minuten noch einmal alles versuchten. Doch bei den Versuchen von Da Mota und Deville musste  der gegnerische Torwart nicht einmal eingreifen. Und auch der Versuch des Düdelinger Offensivmanns in der 86.‘ schien das Tor zunächst zu verfehlen. Nicht aber die Brust von McGivern, von wo der Ball unhaltbar abgefälscht wurde.