Muller verléisst de Racing
Grettnich iwerhëllt
Centre de Formation de Football
Neien iwerdachten Trainingsterrain
Neuer Vorstand bei der FLF
Léo Hilger, neu im Vorstand
Jans meilleur défenseur de D1 belge
L'exploit du jeune pro luxembourgeois
Platini zieht Kandidatur zurück!
Keine Chance mehr zu gewinnen.

 

Notre site:
www.profootball.lu
Notre email:

Notre compte:
ING
lu06 0141 9374
4040 0000







 

Dernier changement:
1er février 2016
email:

Notice légale: Profootball © 


--- Pro Football feiert 2016 sein 10-jähriges Bestehen. ---

 

 

MONDIAL-2010

logo-profootball-web180x57

 

  luxembrg  

LUXEMBURG - LETTLAND 0:1 (0:4)

29. Mäerz 2009

  latvia  


 

  Luxemburg Stade Josy Barthel  
  Luxemburg  
  Joubert, Plein, Hoffmann, Strasser, Jänisch, Leweck (66.' Lombardelli), Payal (46.' Gerson), Peters, Bettmer, Mutsch, Bensi (70.' Kitenge)  
  Lettland  
  Vanins, Klava, Ivanovs, Gorkss, Kacanovs, Zigajevs (66.' Visnakovs), Kolesnicenko, Astafievs, Cauna (76.' Rubins), Karlsons, Verpakovskis (72.' Pereplotkins)  
  Schiedsrichter: Whitby, King, Thomas (WLS)  
  Torfolge: 0:1 Karlsons (24.'), 0:2 Cauna (48.'), 0:3 Visnakovs (71.'), 0:4 Pereplotkins (85.')  
  Zuschauer: 2 516  

 

 

   
 
Luxemburger Wort 30. März 2009
Laurent Schüssler
 
 
Im Fußball-WM-Qualifikationsspiel der Gruppe 2 im Stade Josy Barthl
 
 

Ein gar ganz böser Ausrutscher

 
 
0:4-Niederlage gegen Lettland auch in dieser Höhe verdient
 
  Im fünften Qualifikationsspiel zur WM-Endrunde 2010 in Südafrika kam die Luxemburger Nationalmannschaft ertsmals richtig unter die Räder. Gegen die Gäste aus Lettland setzte es am Samstagnachmittag im Stade Josy Barthel eine 0:4 Niedelage. Mehr noch als die deutliche Klatsche erschreckte die Harmlosigkeit der Luxemburger Elf, die den Gegner förmlich zum Toreschießen einlud.  
 

Strasser hatte sich sein 89. Länderspiel, mit dem er zum alleinigen Rekordhalter avancierte, sicherlich auch anders erhofft. Doch die FLF-Auswahl, in der Debütant Jänisch einer der Besseren war, konnte zu keinem Zeitpunkt an die guten Leistungen aus dem vergangenen Halbjahr anknüpfen, als sie zeitweise über Normalform spielte. Am Samstag brachten nur wenige Spieler die Leistung, die man von ihnen erwarten konnte. Neben Jänisch wussten mit Abstrichen noch Bettmer und Strasser zu gefallen. Zu wenig gegen eine lettische Mannschaft, die zwar keine europäische Spitzenklasse darstellt, die die Luxemburger Schwächen jedoch dankend annahm. Und wer sah, mit welcher Freude die Letten die ersten beiden Tore feierten, hatte zumindest die Genugtuung festzustellen, dass die FLF-Auswahl auf den europäischen Spielfeldern wieder als ein ernst zu nehmender Gegne angesehen wird. Dies war nicht immer so.

 

 
 

Es ist müßig sich zu fragen ob Luxemburg die Begegnung vielleicht zu offensiv aning. Dadurch klafften Lücken in der in den vergangenen Spielen recht gut funktionierenden Organisation, die die Letten immer wieder ausnutzen konnten. Ohne technisch zu brllieren, spielten sie einen wesentlich schnelleren Fußball als die Hausherren, die oftmals einen Schritt zu spät kamen und so unnötige Fouls begingen. Ein solcher Fehler führte auch zum 1:0 für die Gäste in der 24.'. Einen exakt getretenen Freistoß von Zigajevs lenkte Karlsons ins Tor.  Eine Führung, die überfällig war, denn die Letten hatten bereits in der 10.' bzw 11.' zwei Großchancen, als zuerst Verpakovskis nur die Latte traf und kurze Zeit später Kalsons zu hoch zielte. Allerdings war das Tor aus Luxemburger Sicht auch überflüssig, denn der Ausgangspunkt war ein schlecht getretener Freistoß ... der Hausherren.

 
  Vorentscheidung gleich nach der Pause
 
 

Die FLF-Auswahl konnte sich glücklich schätzen, dass sie zur Pause nur mit 1:0 im Hintertreffen lag, denn Verpakovskis (26.') und Kolesnicenko (37.') hatten in den ersten 45' hochkarätige Chancen um diese Führung auszubauen.

Auch das 2:0 - gleich nach der Pause - fiel nach gleich mehreren Fehlern der einheimischen Spielern. Zunächst zögerte Mutsch nach einem Eckball mit dem Abschluss und verlor den Ball. Den gegnerischen Schnellangriff hatte die FLF-Auswahl fast schon unterbunden, doch der Rettungsversuch von Bettmer fiel Cauna vor die Füße, der unhaltbar auf 2:0 erhöhte (48.').

 

 
  Kaum offensive Akzente der FLF-Auswahl 
 
 

Die Begegnung war bereits gelaufen, und Luxemburg hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch keine nenenswerte Chancen aufzuweisen. Bensi bemühte sich zwar redlich, hatte in den Luftduellen aber einen schweren Stand gegen die großen und körperlich stärkeren Gegner und erhielt aus dem Mittelfeld nur selten die nötige Unterstützung.

Erst nach dem dritten Gegentreffer - nach einem verlorenen Duell im Mittelfeld spielten die Gäste einen weiten Ball in die Tiefe und der eben erst eingewechselte Visnakovs erzielte am glücklosen Joubert vorbei das 3:0 - kam Luxemburg zu zwei Chancen. Doch sowohl Kitenge (74.') als auch Lombardelli (76.') zielten aus spitzem Winkel zu ungenau, sodass der FLF-Auswahl der Ehrentreffer verwehrt blieb. Sie musste im Gegnsatz dazu den Kelch des Leidens bis zur Neige trinken.

Joubert konnte in der 84.' noch gegen den frei stehenden Rubins klären, sah jedoch 1' später ebenso unglücklich aus wie Hoffmann, als Pereplotkins den Etzella-Verteidiger übersprang und zum Schlussresultat einköpfte. 

 

 
 

Reaktionen
Yves Bodry, Mike Bertemes, Luxemburger Wort
 
 

Guy Hellers, Nationaltrainer
 
  "Der Erfolg der Letten geht vollkommen in Ordnung. Sie spielten so, wie wir es erwartet hatten, als ein kompakter Block und aggressiv in den Zweikämpfen. Und schlussendlich verteilen wir auch noch artig Geschenke."  
 

Jeff Strasser, 89. Länderspiel, Rekordnationalspieler
 
  "Diese heftige Niederlage tut weh, doch noch schlimmer als das Resultat ist jedoch, dass wir dem Gegner mit unseren individuellen Fehlern auch noch Geschenke gemacht haben. Es hat uns einfach die nötige Aggressivität in den Zweikämpfen gefehlt."  
 

Aleksandrs Starkovs, lettischer Trainer
 
  "Es war das erste Spiel des Jahres und dieser Sieg ist für uns von grosser Bedeutung. Es war kein schönes Spiel, doch ich weiß die Leistung meines Teams zu schätzen. Meine Anfangself hat mich nicht enttäuscht und auch die Einwechselspieler haben zu diesem Erfolg beigetragen. Wir wollen diese Leistung im Rückspiel bestätigen."