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Louis Pilot, Luxemburgs Fussballer des Jahrhunderts


Louis Pilot, geboren am 11.11.1940, begann seine Karriere mit zwölf Jahren beim C.S. Fola Esch-Alzette, wo er ab 16 in der ersten Mannschaft spielte. Im September 1960 verließ er Luxemburg mit dem Titel des besten Torschützen in der obersten Spielklasse (17 Tore) und begann eine erfolgreiche Profikarriere beim belgischen Spitzenverein Standard Liège, wo er im Laufe von zwölf Saisons insgesamt 512 offizielle Spiele absolvierte.

Viermal konnte er mit seinem Klub den Meistertitel feiern, zuerst 1962-63 und dann dreimal in Folge, von 1969 bis 1971. In dieser Periode brachte er das Kunststück fertig, an 72 Meisterschaftsspielen hintereinander teilzunehmen, ohne eine einzige Unterbrechung.

Zweimal gewann er mit Standard Liège den Landespokal (3-1 gegen FC Malines im Jahr 1966 und zwölf Monate später 1-0 gegen RSC Anderlecht) und unterlag zweimal knapp im Finale dem belgischen Rekordmeister Anderlecht (mit 2-3 bzw. 0-1).

In den europäischen Begegnungen konnte er immerhin sein erstes Spiel im Pokal der Landesmeister durch ein von ihm erzieltes Tor gegen Norrköping mit 1-0 erfolgreich abschließen, wenn auch das Rückspiel mit einem 2-0-Sieg des schwedischen Meisters endete.

Im Europapokal der Pokalsieger gab es für ihn 1966 zwei Erfolge gegen Cardiff City (2-1 und 1-0), doch im Achtelfinale mußte er zwei Niederlagen gegen Liverpool einstecken. Im folgenden Jahr schaffte Standard Liège nach Siegen gegen Valur Reykjavik, Appolon Limasol, Chemie Leipzig und Vasas Györ den Einzug ins Halbfinale, wo die Mannschaft von Louis Pilot mit 0-2 bzw. 1-3 gegen Bayern München ausschied.

Im Landesmeisterpokal 1969-70 erreichte er nach Siegen gegen Altay Izmir (3-2) und FC Aberdeen (3-0, wobei Pilot das dritte Tor markierte) das Viertelfinale, in welchem er mit seinen Mannschaftskameraden dem AC Milan zweimal ein 1-1-Unentschieden abtrotze, bevor es dann im dritten, entscheidenden Spiel eine 0-2-Niederlage gab.

Ein Jahr später gelang den Standard-Spielern das Kunststück, im Achtelfinale den legendären Real Madrid auszubooten; nach einem 1-0-Heimerfolg schlugen die Belgier vierzehn Tage später die Königlichen in ihrer Arena mit 3-2, nachdem Mannschaftsführer Louis Pilot bereits in der 8.Spielminute seine Mannschaft in Führung gebracht hatte. Im Viertelfinale aber wurden sie vom englischen Meister Leeds United zweimal knapp mit 0-1 bezwungen.

In der folgenden Saison beteiligte sich Standard Liège erneut am Europapokal der Landesmeister und besiegte den norwegischen Meister Trondheim mit 2-0 bzw. 5-0 (2 Pilot-Tore), zog dann allerdings gegen Legia Warschau den Kürzeren, trotz eines 1-0-Heimerfolges, bei welchem Louis Pilot den Siegestreffer erzielt hatte.

Im Europacup der Landesmeister 1971-72 konnte sich Standard Liège gegen Linfield Belfast durchsetzen, nach einem 2-0-Heimsieg und einem 3-2-Auswärtserfolg, bei dem Louis Pilot den dritten Treffer besorgte. Im Achtelfinale wurde CSKA Moskau ausgeschaltet, und im Viertelfinale hieß der Gegner Inter Milan. Das Hinspiel in Mailand endete mit einem knappen 1-0-Erfolg für die Italiener, während die Belgier das Rückspiel mit 2-1 für sich entschieden; auf Grund ihres Auswärtstores aber zogen die Inter-Spieler ins Halbfinale.

Im Jahre 1972 wechselte der Luxemburger zum FC Antwerp, für welchen er in 141 offiziellen Spielen zum Einsatz kam. Von 1973 bis 1975 wurde er als Mannschaftskapitän zweimal mit dem Verein aus der Hafenstadt Vizemeister und stand 1975 im Endspiel der "Coupe de Belgique". Erneut hieß der Gegner RSC Anderlecht, der sich mit 3-1 durchsetzen konnte.

Auch mit den Antwerpenern hatte Louis Pilot noch einmal einen bemerkenswerten Auftritt auf der europäischen Bühne, und zwar im UEFA-Pokal, wo ihm mit seiner Mannschaft nach einer 0-1-Auswärtsniederlage ein Achtungserfolg gegen Ajax Amsterdam gelang (2-1).

Seine Laufbahn als Berufsfußballer beendete Louis Pilot beim Brüsseler Drittdivisionär Racing Jette, wo er während drei Jahren als Spieler-Trainer wirkte, bevor er in sein Heimatland zurückkehrte, um mit viel Geschick und Können von 1978 bis 1981 das Amt des Nationaltrainers auszuüben.

Louis Pilot, der viermal als bester Luxemburger Fußballspieler (1966, 1970, 1971, 1972) und zweimal als Sportler des Jahres (1968 und 1969) gewählt wurde, bestritt sein erstes A-Länderspiel am 11.11.1959 in Dijon gegen die Amateure Frankreichs (0-1-Niederlage), in der Qualifikationsrunde für die Olympischen Spiele 1960, und seine letzte internationale Begegnung war das WM-Spiel Luxemburg-Finnland (0-1) am 1.5.1977.


Während seiner achtzehnjährigen Karriere als Luxemburger Fußball-Internationaler sind vor allem seine Einsätze bei den Europameisterschafts- bzw. Weltmeisterschaftsausscheidungen zu erwähnen. Höhepunkt war die EM-Runde 1963-64 mit dem sensationellen Sieg gegen die hochfavorisierten Niederländer (2-1-Erfolg nach einem 1-1-Unentschieden im ersten Spiel). Nur denkbar knapp verpaßte die Luxemburger Nationalelf den Einzug in die Endrunde in Spanien, denn nach zwei Unentschieden gegen Dänemark (3-3 bzw. 2-2), im Viertelfinale, mußte die vom deutschen Trainer Robert Heinz geführte Mannschaft im dritten, entscheidenden Spiel eine unglückliche 0-1-Niederlage kassieren.

In den Ausscheidungsspielen für die Europameisterschaften 1968, 1972 und 1976 war Louis Pilot insgesamt zwölfmal im Einsatz, u.a. beim 0-0-Unentschieden am 16.4.1967 gegen Polen, und fünfmal als Mannschaftsführer (1975-76).

Louis Pilot nahm an 14 WM-Ausscheidungsspielen teil, davon siebenmal als Mannschaftskapitän (1973-74 und 1977-78). In der Qualifikationsrunde der WM 1966 erzielte er 3 Tore, beim 2-5 gegen Jugoslawien und beim 1-4 gegen Frankreich. Hervorzuheben aber ist besonders der 2-0-Erfolg gegen die Türkei, am 22.10.1972 in Esch/Alzette.

Nach dem Länderspiel Luxemburg-Belgien B am 8.12.1968 (0-1) bezeichneten die belgischen Journalisten Louis Pilot, der 49mal die Luxemburger Farben in der A-Nationalmannschaft verteidigte, als einen Stopper von Europaklasse. So war es auch nicht verwunderlich, daß der gebürtige Escher der Selektion der Europäischen Gemeinschaft angehörte, die 1973 gegen England antrat.

   
Henri Bressler 
 
   

 

 
 

Bei der ALAIF

Louis und Sheila Pilot mit Camille und Loulou Dimmer beim Treffen der Alt-Internationalen in Monnerich "An der Klensch" am 6. Oktober 2006.

Freundschaft ist noch immer Trumpf bei den Alt-Internationalen.


louis-camille -alaif-20006


 

UEFA

Louis Pilot aus dem Blickpunkt der UEFA als Spieler des Jahrhunderts

von Laurent Schüssler

PDF pour lire cliquer ici: pdflouispilot

     
 
   


LOUIS PILOT 

Artikel vum Pilo Fonck
100 Joer FOLA

 

 
   
  
De Gréissten !…
 
   

Wat de Signataire vun dëser Retrospektiv net am geréngsten zéckt ze behaapten - dofir och d'Iwwerschrëft - wier dem Concernéierte selwer a senge beschte Profijoren ni agefall vu sech ze mengen, an et géif him och hautdësdaags, wou en offiziell vun der FLF - 2003 bei Geleeënheet vum Cinquantenaire vum europäesche Footballverband - als beschte Lëtzebuerger Spiller vun deene vergaangene fofzeg Joer proclaméiert gouf, net an de Kapp kommen, sech an der Ëffentlechkeet als Gréissten opzespillen.

 

 
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    Louis PILOT   
    gebuer : 11.11.1940  
    l.88 Meter - 81 Kilo  
     FOLA :                                1953 - 1960  
     Standard Lekk :                   1960 - 1972      
     Antwerp :                              1972 - 1975      
    Racing Jet :                          1975 - 1978     
     Nationaléquipe :               50 Sel.  
    Beschte Lëtz. Sportler :      1968 an 1969  
    'Monsieur Football' : 1966, 1970, 1971, 1972  
   

                                                          

De Louis PILOT hat nämlech a senger laanger Carrière  ni 'Cassius Clay-Allüren' an och haut, wou en nach dacks de jonken Talenter als Beispill vun engem bescht-reusséierte beruffleche Footballliewen zitéiert gëtt, hält hie sech léiwer reservéiert zréck wéi datt en am Mëttelponkt wéillt stoen. Déi, déi e schonn als jonke Kärel kannt hunn, haten deemools schonn d'Gefill, datt säi Charakter - éischter roueg, bescheiden, diskret - net der souveräner Allure vun deem flotten, groussgewuessenen Athlet ( 1.88 Meter) entsprach huet.

Football-verréckt vu Klengem un !

Wann et net a sengem Wiese louch, déck op ze trieden a sech no bausse profiléieren ze wëllen, dann huet dat wuel eppes mat der Erzéiung ze dinn, déi e vun doheem matkrut. Seng Eltere waren einfach Leit, déi him (a sengem Brudder Fränz, dee schéi Carrière bei der Arméi maache sollt an esouguer Responsable vum CISM, dem internationale Militärsport, sollt ginn) bäibruecht hunn, wat de Wäert vun der Aarbecht wier ; datt näischt vun näischt géif kommen, datt een haart schaffe misst, fir am Liewe virun ze kommen.

Ofgesi vun deene gesonde Prinzipien, déi hie spéider als professionnelle Sportler begleet hunn, muss de Louis PILOT iergenwéi predestinéiert gewiescht sinn, Footballer ze ginn. 't ass wouer, doheem war ee sportbegeeschtert : seng Mamm war a jonke Joren Turnerin gewiescht a säi Papp (deen am Alter vu 16 Joer op Lëtzebuerg koum) war wéi all Italiéiner football-infizéiert. Déi 'Kränkt' gouf op de klenge Louis iwwerdroen. De Bouf ass am iwwerdroene Sënn mat engem Ball am Kapp a mat engem aneren zwëschen de Féiss opgewuess. Déi meeschten Zäit vum Dag huet e sech mat engem Ball amuséiert. Säin Terrain war vu Klengem un de Clairchènes Bësch. « Ee Gléck, datt mäi gudde Schoulmeeschter, den Här Reiter, vill Versteesdemes dofir hat », schmunzelt de Lou haut nach, wann en iwwer déi schéin al Zäit am Park schwätzt.....

 
   
fir de ganzen Artikel vum Pilo Fonck ze liesen: luispilot-pdf