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Antoine genannt
"Spitz" KOHN

"eisen Hollänner"

Spitz Kohn gehörte in den 50er Jahren zum Kreis der erfolgreichsten Luxemburger Fußballspieler, die sich im Ausland durchsetzen konnten. Bereits mit 16 Jahren hatte er seinen Stammplatz in der ersten Mannschaft der Escher Jeunesse.

Zwölf Monate später stand er erstmals in der Nationalmannschaft, beim Länderspiel Luxemburg - Belgien B am 6. April 1952 (2-3), eine Begegnung, die für ihn mit einer bitteren Enttäuschung endete. Wegen seiner Nervosität als Debütant im rot-weiß-blauen Dress kam er bei weitem nicht an die vorzüglichen Leistungen heran, die er bisher
im Verein gezeigt hatte. Zu allem Überdruss foulte er seinen Gegenspieler bei einem Zweikampf so unglücklich, daß dieser vom Feld getragen wurde.

Die Folge davon war, daß Kohn während längerer Zeit nicht mehr vom Nationaltrainer berücksichtigt wurde.

 

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Im WM-Ausscheidungsspiel gegen Frankreich, am 20. September 1953, bekam der Escher eine neue Chance. In einem Spiel, das die
Franzosen nach Belieben dominierten, war Mittelstürmer Spitz Kohn der einzige Lichtblick in seiner Mannschaft.

Bei der 1-6-Niederlage war sein Tor ein wahres Meisterwerk, das auch bei den ausländischen Beobachtern einen nachhaltigen Eindruck
hinterließ. In den folgenden Wochen traten die Verantwortlichen von Reims, Nancy und Valenciennes (wo er ein Probespiel absolvierte)
an ihn heran, aber aus einem Wechsel wurde nichts.

Einige Zeit nach Beendigung seines obligatorischen Militärdienstes wurde er von Kapitän Welter benachrichtigt, man würde ihn für einen
Monat in die Armee zurückberufen, zwecks Teilnahme an den internationalen Militärmeisterschaften 1954 in Brüssel. Hier begegnete ihm
Adolf Patek, Ex-Trainer der Luxemburger Nationalmannschaft und damaliger Coach des Karlsruher S.C., der ihm vorschlug, zum KSC zu
wechseln. Zwei Wochen später schon waren die Verträge unterschrieben, und Spitz Kohn wurde Berufsfußballer.

 Die Karlsruher waren damals zu einer der deutschen Spitzenmannschaften emporgestiegen und hatten sich zweimal, mit Spitz Kohn auf
dem Mittelstürmerposten, als Meister der Oberliga Süd für die Endrunde der deutschen Meisterschaft qualifiziert. 1956 verloren sie nach Siegen gegen Schalke, Kaiserslautern und Hannover im Finale gegen Borussia Dortmund.

Einige Zeit nach Beendigung seines obligatorischen Militärdienstes wurde er von Kapitän Welter benachrichtigt, man würde ihn für einen Monat in die Armee zurückberufen, zwecks Teilnahme an den internationalen Militärmeisterschaften 1954 in Brüssel. Hier begegnete ihm Adolf Patek, Ex-Trainer der Luxemburger Nationalmannschaft und damaliger Coach des Karlsruher S.C., der ihm vorschlug, zum KSC zu wechseln. Zwei Wochen später schon waren die Verträge unterschrieben, und Spitz Kohn wurde Berufsfußballer. Die Karlsruher waren damals zu einer der deutschen Spitzenmannschaften emporgestiegen und hatten sich zweimal, mit Spitz Kohn auf dem Mittelstürmerposten, als Meister der Oberliga Süd für die Endrunde der deutschen Meisterschaft qualifiziert. 1956 verloren sie nach Siegen gegen Schalke, Kaiserslautern und Hannover im Finale gegen Borussia Dortmund.

Ebenfalls zweimal bestritt Kohn das Endspiel des DFB-Pokals, im Berliner Olympiastadion, und erlebte bei dieser Gelegenheit den Höhepunkt in seiner noch jungen Profi-Laufbahn. Im Jahre 1955 besiegte der Karlsruher Sport-Club Schalke 04 mit 3-2, und ein Jahr später den Hamburger S.V. mit 3-1. Bei diesem Finale brachte Uwe Seeler die Norddeutschen in Führung, doch mit zwei Treffern drehte Bernhard Termath den Spieß um, während Spitz Kohn das dritte und alles entscheidende Tor in der 87. Minute markierte.

Binnen kürzester Zeit zählte Spitz Kohn zu den besten Mittelstürmern in Westdeutschland, und sein Bild stand mehr als einmal auf den Titelseiten der Sportmagazine. Eines Tages trat sogar Sepp Herberger an ihn heran und schlug ihm vor, die deutsche Nationalität anzunehmen, um in der Nationalelf spielen zu können. Er aber zog es vor, Luxemburger zu bleiben, und lehnte dankend ab.

 

Nach vier Jahren verließ er Karlsruhe und folgte einem Angebot des FC Basel, für den er gleich im ersten Meisterschaftsjahr 24 Tore erzielte. Am Ende seiner zweiten Saison in der Schweiz wurde Kohn zum holländischen Verein Fortuna Geleen transferiert und gehörte auf Anhieb auch in der niederländischen Meisterschaft zu den besten Torjägern. Mit 20 Treffern lag er an zweiter Stelle in der Torschützenliste, wobei er die drei letzten Begegnungen verletzungshalber nicht bestreiten konnte, ansonsten er mit großer Wahrscheinlichkeit die Nummer 1 in Holland gewesen wäre. Vier Jahre später wurde er an Enschede ausgeliehen, wo aus einer Fusion der FC Twente entstand.

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Während der Zeit beim FC Twente besuchte er die Trainerschule, da er auch nach seiner Spielerkarriere im Fußballgeschäft bleiben wollte. Nach Abschluß einer sechsjährigen Ausbildung begann er 1972 eine erfolgreiche Trainerlaufbahn in den Niederlanden, seiner zweiten Heimat. Bereits 1974 errang er als Coach des FC Twente Enschede den Titel eines holländischen Vizemeisters, und seine Spieler erreichten im folgenden Jahr das Endspiel im UEFA-Pokal. Der Gegner hieß Borussia Mönchengladbach, damals eine der besten deutschen und europäischen Mannschaften. Einem verheißungsvollen 0-0-Unentschieden im Hinspiel, auf dem Bökelberg, folgte zwar eine Niederlage im Rückspie in Enschede, aber für den Luxemburger war dieses Finale eines seiner stolzesten Resultate.

Während der Zeit beim FC Twente besuchte er die Trainerschule, da er auch nach seiner Spielerkarriere im Fußballgeschäft bleiben wollte. Nach Abschluss einer sechsjährigen Ausbildung begann er 1972 eine erfolgreiche Trainerlaufbahn in den Niederlanden, seiner zweiten Heimat. Bereits 1974 errang er als Coach des FC Twente den Titel eines holländischen Vizemeisters, und seine Spieler erreichten im folgenden Jahr das Endspiel im UEFA-Pokal. Der Gegner hieß Borussia Mönchengladbach, damals einer der besten deutschen und europäischen Mannschaften. Einem verheißungsvollen 0-0 Entschieden im Hinspiel, auf dem Bökelberg, folgte zwar eine Niederlage im Rückspiel in Enschede, aber für den Luxemburger war dieses Finale eines seiner stolzesten Resultate.

 

In der Luxemburger Nationalmannschaft kam Spitz Kohn "nur" 15mal zum Einsatz, in sieben WM-Ausscheidungsspielen und bei neun Freundschaftstreffen. In diesen Begegnungen konnte er insgesamt sechs Tore erzielen.

Henri Bressler 14.Dezember 2007
 
Résumé de la carrière de "Spitz" Kohn

   L'un des plus illustres serviteurs du football eschois nous a quittés. Spitz Kohn est décédé samedi 24 novembre 2012 à l'âge de 79 ans. Attaquant de la Jeunesse Esch, international à 15 reprises (entre 1952 et 1965), il évolua également à  Karlsruhe (il y remporta deux Coupes d'Allemagne en 55 et 56, et y fut vice-champion en 56) et Bâle (Suisse), avant de prendre la direction de son pays d'adoption, les Pays Bas, où il évolua notamment dans les rangs du FC Twente.

   Devenu entraîneur, il connut une carrière au moins aussi riche, prenant notammenet en charge Twente (1972-1979, puis 1982-198).) Il y gagna notamment la Coupe des Pays-Bas (1977, entre deux finales perdues en 75 et 79) et y disputa la finale de la Coupe UEFA (1975).

   Il finit sa carrière a l'Ajax Amsterdam, où il fut entraîneur adjoint, avec notamment  un certain Cruyff à ses côtés. Ayant pris en main des équipes de jeunes du centre de formation, il y entraîna des Clarence Seedorf ou autres Marco van Basten.


Le Quotidien / 26.11.2012
 
 

A.S. La Jeunesse Esch

Antoine "Spitz" Kohn
1. November 1933- 24 November 2012

                   

Als echten Hieler Bouf huet heen an der Jeunesse Jugendequipen duerchlof bis heen 1949 an der éischter Equipe am Alter vun 16 Joer ugefaangen huet ze spillen. 1951 an 1954 ass heen mat der Jeunesse Champion ginn. No senger Spiller Carrière ass den "Spitz"1972 Chef-Trainer beim FC Twente ginn .1975 wuar heen mat Twente an der UEFA Cup Finale géint Borussia Mönchengladbach wou den Hin-match 0-0 an den Heem-match mat 1-5 verluer gaangen ass.

Veraïner als Spiller

1949-1954 Jeunesse Esch
1954-1958 Karlsruher SC (D)
1958-1959 FC Basel (CH)
1959-1963 Fortuna Geleen (NL)
1963-1964 Sportclub Enschede (NL)
1964-1965 Fortuna Geleen (NL)
1965-1968 FC Twente Enschede (NL)
An der Letzebuerger Nationaléquipe huet heen 16 matcher gespillt

Veraïner als Trainer (+ co):

1967-1972 co-Trainer FC Twente Enschede (NL)
1972-1979 Trainer FC Twente Enschede (NL)
1980-1981 Trainer Go Ahead Eagles (NL)
1981 Trainer FC Bruges (B)
1982-1983 Trainer FC Twente Enschede (NL)
1988-1989 Trainer AJAX Amsterdam (NL)
1977 huet heen mam FC Twente déi Hollännesch Coupe gewonnen.

Um Ajax huet de Spitz den Johan Cruyff ersat an krut dun den Louis Van Gaal als Co-Trainer bei sech.1988 ass heen mam Ajax an d'Finale vun den Coupe Gewënner komm déi awer verluer ginn ass géint de KV Mechelen aus der Belsch. 1989 ass heen mam Ajax Vice-Champion ginn an huet dun als Trainer ganz opgehalen, ass awer nach Scouting maachen gaangen fir SC Heerenveen (NL) an Udinese Calcio (I).

Am November 2005 hat d'Jeunesse de Spitz op Esch invitéiert wou hien um Terrain empfaangen ginn ass vum C.A. vun der Jeunesse an vun sengen alen Spillerkollegen. Dat wuar emotional een stuarken Moment fir eis all esou een groussen Sportsmann bei eis konnten ze begréissen.

Esch / Alzette 26. November 2012

Document Jeunesse Esch sous pdf: spitzkohn 

 

Les sélections en équipe nationale 

Antoine dit "Spitz" KOHN

Geboren:

01.11.1933

Verein(e): Jeunesse Esch, Karlsruher SC, FC Basel, Fortuna Geleen, FC Twente Enschede
Spiele:

15

Tore:

6

       
Erstes Spiel:

06.04.1952

Letztes Spiel:

19.09.1965

Gesamtdauer Nationalmannschaft:

13 Jahre 5 Monate 14 Tage

WM-Q. = WM-Qualifikation / EM-Q. = EM-Qualifikation / Ol. = Olympia / Ol.-Q. = Olympia Qualifikation / Fr. = Freundschaftsspiel  /
Spiele: Datum: Ort: Gegner: Ergebniss: Wettbewerb: Tore: Ein-/Auswechslung:
1 06.04.1952 Luxemburg Belgien B 2- 3 Fr. 0  
2 20.09.1953 Luxemburg Frankreich 1- 6 WM-Q. 1  
3 28.10.1953 Dublin Irland 0- 4 WM-Q. 0  
4 17.12.1953 Paris Frankreich 0- 8 WM-Q. 0  
5 07.03.1954 Luxemburg Irland 0- 1 WM-Q. 0  
6 14.03.1954 Luxemburg Belgien B 0- 1 Fr. 0  
7 09.05.1954 Charleroi Belgien B 0- 8 Fr. 0  
8 24.10.1954 Luxemburg Belgien B 0- 4 Fr. 0  
9 08.06.1955 Luxemburg C.S.S.R. B 2- 2 Fr. 2  
10 25.09.1955 Luxemburg Belgien B 3- 3 Fr. 3  
11 23.12.1956 Courtrai Belgien B 0- 1 Fr. 0  
12 11.09.1957 Rotterdam Niederlande 2- 5 WM-Q. 0  
13 28.02.1965 Luxemburg Belgien B 2- 2 Fr. 0  
14 27.05.1965 Trondheim Norwegen 2- 4 WM-Q. 0  
15 19.09.1965 Luxemburg Jugoslawien 2- 5 WM-Q. 0  

Source: Der luxemburgische Fußball