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Luxemburger Wort 14/15 November 2015 
1:0-Erfolg im Test-Länderspiel gegen den Europameister von 2004, Griechenland

 

Erneute Entscheidung in der Nachspielzeit

 

Angeifer Joachim erzielt das Tor des Tages in Oberkorn
VON LAURENT SCHÜSSLER
 

Im ersten von zwei Test-Länderspielen im Monat November besiegte die Luxemburger Nationalelf am Freitagabend den Gast aus Griechenland mit 1:0. Es ist Erfolg der FLF-Auswahl im neunten Vergleich gegen den Europameister von 2004. Das Tor des Tages erzielte Joachim in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte.

Es war wie so oft im Fußball: Nach einer zweiten Hälfte, die nicht mehr an die Klasse der 45' vor der Pause anknüpfen konnte, deutete bereits alles auf ein torloses Unentschieden hin, als Bensi ein x-tes Mal auf der rechten Angriffsseite der Luxemburger Mannschaft davonzog. Seine flache Hereingabe setzte Joachim in der 90. + 1.' trotz der Gegenwehr von Papadopoulos und Moras zum Tor des Tages in die Maschen.

Ein Tor, das sich in der letzten halben Stunde der Partie angedeutet hatte, denn die Spieler von Nationaltrainer Luc Holtz – der sich für ein 4-4-2-System mit einem flachen Mittelfeld entschieden hatte – waren nach rund einer Stunde Spielzeit die Elf mit den besseren Torchancen. Allerdings hatten die Gäste zuvor die eine oder andere gute Chance zur Führung auf dem Fuß, scheiterten aber am Pfosten, an Torwart Joubert oder an ihrem eigenen Unvermögen.

Anschauliche erste Halbzeit

Es entwickelte sich vom Anpfiff weg eine offene Partie, in der die Luxemburger Spieler konsequent ihre Chance suchten. Eine solch offensiv ausgerichtete Spielweise bedingte natürlich Freiräume für den Gegner. In der Anfangphase stieß Holebas über die linke Mittelfeldseite der Griechen permanent gefährlich nach vorne. Seine Zuspiele wurden jedoch in extremis immer wieder von der Luxemburger Abwehr abgewehrt.

So entwickelte sich ein munteres Auf und Ab, bei dem die Griechen zwar die besseren Chancen hatten (ein 1:0 für die Gäste zur Pause wäre nicht unverdient gewesen), allerdings auch die FLF-Auswahl das eine oder andere Mal gefährlich vor dem gegnerischen Tor auftauchte. Beim Nachschuss von Mutsch im Anschluss an einen ersten Versuch von C. Martins (8.') sowie beim abgefälschten Ball von Bensi, der von der griechischen Abwehr gerade noch in Ecke abgewehrt werden konnte (28.'), fehlte das nötige Glück auf Luxemburger Seite.

Allerdings hätte Griechenland bereits nach 3' in Führung liegen können, doch Mitroglu scheiterte am Innenpfosten, ehe Jans die brenzlige Situation vollends klärte. Rund 25' später hatten die griechischen Anhänger den Torschrei erneut auf den Lippen, doch der Lob von Karelis, der alleine vor Joubert aufgetaucht war, ging knapp über die Querlatte. Der Luxemburger Keeper zeigte sich auch in der 32.' bzw. 40.' bei zwei gefährlichen Distanzschüssen von Mitroglu und Holebas auf dem Pfosten, sodass es zur Pause beim torlosen Unentschieden blieb.

Joachim und Joubert

Bei zunehmend schwieriger werdenden äußeren Bedingungen mit starkem Wind und Regenschauern reichte das Spielniveau nach der Pause nicht mehr an jenes der ersten Hälfte heran. Den ersten Schuss auf das gegnerische Tor sahen die knapp 1 900 Zuschauer nach dem Seitenwechsel erst nach knapp 55'. Der Flachschuss von Mitroglu war allerdings zu unpräzise angesetzt. Mit zunehmender Spieldauer verflachte die Partie und selbst wenn die Gäste beim Debüt ihres neuen Nationaltrainers Michael Skibbe weiterhin den größeren Ballbesitz besaßen, so kombinierten sich Mutsch, Joachim und Co. doch langsam aber sicher wieder Richtung gegnerisches Tor. Ein Schuss von Bensi in der 63.' war zu hoch angesetzt. In der 76.' kam Joachim bei einer Hereingabe des Fola-Spielers (noch) einen Schritt zu spät und rund 10' später zielte der eingewechselte Thill knapp am griechischen Tor vorbei.

Es folgten die 3' Nachspielzeit, zu denen der nordirische Schiedsrichter sich entschieden hatte und die am Anfang bereits beschriebene Szene, die zum 1:0 führte. Doch noch war die Partie nicht zu Ende: Als es in der letzten Minute der Begegnung noch zu einem allerletzten Freistoß für die Griechen rund 30 m vor der rechten Strafraumecke der FLF-Auswahl kam, warfen die Gäste noch einmal alles nach vorne – Torwart Kapino inbegriffen. Im abschließenden Gewühl kam aber kein griechischer Spieler mehr zum Abschluss. Der zweite Sieg im Kalenderjahr 2015 war perfekt. Wie bereits gegen Mazedonien fiel die Entscheidung in der Nachspielzeit.

Bedanken konnte sich die Mannschaft nicht nur bei Joachim, sondern auch bei Torwart Joubert, der nach knapp einer Stunde einen prächtigen Versuch von Samaris an die Latte lenkte, von wo der Ball wieder ins Spielfeld zurücksprang, um schließlich entscheidend geklärt zu werden.

 
Joachim et Joubert 752x585 610MM lux-slov 2015
Joachim und Joubert
sicherten den Sieg gegen Griechenland  
photo Mélanie Maps
Luxemburg – Griechenland 1:0 (0:0)

LUXEMBURG:
Joubert, Delgado, Malget, Chanot, Jans, Mutsch (85.' Holter), Philipps (66.' Payal), Gerson (76.' Thill),
C. Martins (64.' da Mota), Bensi (90. + 3.'), Joachim
GRIECHENLAND: Kapinos, Vyntra, Papadopoulos, Siovas (78.' Moras), Tzavellas, Pelkas (46.' Tziolis), Samaris,
Tachtsidis, Holebas (69.' Aravidis), Karelis, Mitroglu

Tor: 1:0 Joachim (90. + 1.')
Gelbe Karte: Samaris (61.', Foulspiel, Griechenland)

Besondere Vorkommnisse: Bei der FLF-Auswahl fehlten die verletzten Jänisch und Turpel. Nach der Auswechselung
des etatmäßigen Spielführers Mutsch übernahm der zuvor eingewechselte Payal die Kapitänsbinde.
Siebtes Länderspieltor von Joachim.

Schiedsrichter: Marshall, Storey, Neeson (N-IRL)

Zuschauer: 1 894 zahlende