Muller verléisst de Racing
Grettnich iwerhëllt
Centre de Formation de Football
Neien iwerdachten Trainingsterrain
Neuer Vorstand bei der FLF
Léo Hilger, neu im Vorstand
Jans meilleur défenseur de D1 belge
L'exploit du jeune pro luxembourgeois
Platini zieht Kandidatur zurück!
Keine Chance mehr zu gewinnen.

 

Notre site:
www.profootball.lu
Notre email:

Notre compte:
ING
lu06 0141 9374
4040 0000







 

Dernier changement:
1er février 2016
email:

Notice légale: Profootball © 


--- Pro Football feiert 2016 sein 10-jähriges Bestehen. ---

 

 

 

 

Die 10 größten Momente des luxemburgischen Sports


 
Dan Elvinger / Chris Schleimer
Tageblatt, 17. Dezember 2013

 

VON Beginn an hatte das Tageblatt die gesellschaftliche Bedeutung des Sports erkannt. Seit seiner Gründung vor 100 Jahren gab es in Luxemburg jede Menge sportlicher Topleistungen zu verzeichnen, bei denen das Tageblatt fast immer hautnah dabei war. Wir rücken die zehn größten Momente des luxemburgischen Sports in den Fokus.

Joseph Alzin  Silbermedaillengewinner bei Olympia 1920 in Antwerpen

Nicolas Frantz Tour de France Sieger 1927 und 1928

Josy Stoffel Fünfmaliger Olympiateilnehmer 1948-1964

Josy Barthel Olympiasieger 1952 über 1.500 Meter in Helsinki

Charly Gaul Tour de France Sieger 1958

Elsy Jacobs Erste Weltmeisterin im Straßenrennen 1958

Fußball Nationalmannschaft EM1963 Klassiert unter die 8 besten Mannschaften Europas

Marc Girardelli Fünffacher Gesamtweltcup Sieger, viermaliger Weltmeister, alpiner Ski

9 Andy und Frank Schleck Doppelpodium bei der Tour de France 2011

10 HB Esch Challenge Cup Finalist 2013

 

Die Fußball Nationalmannschaft in der EM-1963

Mannschaft des Jahrhunderts FIFA/FLF

Klassiert unter den 8 besten Nationalmannschaften Europas

Fünf Spiele:  ein Sieg gegen Holland und ein Unentschieden gegen Holland –  zwei Unentschieden und eine Niederlage gegen Dänemark

(Text Tageblatt) Was man kaum für möglich hielt, trat 1963 fast ein. Luxemburgs Fußball-Nationalmannschaft stand in diesem Jahr mit einem Bein in der Endrunde der Europameisterschaft. Damals wurde die EM noch im K.O.-System ausgetragen. Luxemburg erhielt in der Vorrunde ein Freilos und traf im Achtelfinale auf die hochfavorisierten Niederländer. Im Hinspiel errangen  die „Roten Löwen“ in Amsterdam ein überraschendes 1:1-Remis.

     Wer im Rückspiel mit einem Sturmlauf der „Oranjes“ gerechnet hatte, wurde nicht überrascht. Die Niederländer hatten jedoch die Rechnung ohne die FLF-Mannschaft gemacht, die sich dagegenstemmte und am Ende durch zwei Treffer von Camille Dimmer den Platz als strahlenden Sieger verließ.

     Der nächste Gegner hieß Dänemark. Der Sieger des Hin- und Rückspiels würde als eine von vier Mannschaften zur EM-Endrunde nach Spanien reisen. Und der Traum sollte weiterhin am Leben erhalten werden.

     Vor 8.000 Zuschauern im ausverkauften hauptstädtischen Stadion trennten sich Luxemburg und Dänemark mi 3:3. „Der Sieg lag in greifbarer Nähe. Er kam nicht zustande, weil unsere Abwehr wenigstens zwei der drei Treffer mit etwas mehr Entschlossenheit und Übersicht hätte vermeiden können“, war dem Bericht des Tageblatt zu entnehmen. Auch im Rückspiel eine Woche später in Kopenhagen fiel keine Entscheidung (2:29 und somit musste ein Entscheidungsspiel in Amsterdam her.

     Tausende Luxemburger machten sich mit Auto, Bus, Flugzeug und Bus auf den Weg, um ihre Helden zu unterstützen. Das Tageblatt war vor Ort und sah, wie Luxemburg dominierte, sich am Ende jedoch mit 0:1 geschlagen geben musste. „Noch nie wurde eine Niederlage mit einem so schmerzlichen Bedauern aufgenommen. Ganz einfach, weil sie unverdient war und in krassem Gegensatz stand zu dem gezeigten Kräfte- und Leistungsverhältnis“, so der „T“-Kommentar nach dem Ausscheiden.

 
equipenat-holland63

Die Mannschaft, welche mit 2:1 gegen Holland gewann.
1. Reihe: Fiedler, Konter, Brenner, Hofstetter, Brosius, N. Schmitt
2. Reihe: B. Klein, J. Klein, Dimmer, A. Schmit, Pilot