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WM-Auswahl-Spiel 8. Oktober 1961

   
luxembrg
 


Luxemburg - Portugal

4 : 2 (1 : 0)

  portugal

 

 
Vor etwa 7000 Zuschauern im Stadion der Hauptstadt
 
 

Luxemburgs Nationalmannschaft... und ihr Trainer
schufen perfekte Fußballsensation
durch 4:2 Sieg über Portugal (1:0)

 
     
 
Hat-trick von Ady Schmit und ein Treffer von Nicky Hoffmann waren die
Krönung einer seit langen Jahren nicht mehr erlebten Leistung unserer Elf

Die Portugiesen hatten ihre großen Momente jeweils zum Schluß der beiden Hälften
 
 
Auch für uns schien wieder die Sonne
 
  Luxemburg: Steffen; Brenner, Hoffmann J.: Zambon, Brosius, Konter; Schmit A., Vandivinit, Cirelli, Schneider, Hoffmann N.  
  Portugal: Pereira; Lino, Hilario; Perides, Morato, Lucio; Yauca, Eusebio, Aguas, Coluna, Cavem.  
 
 
 

   Nach langer Zeit hatten wir wieder ein Heimspiel unserer Nationalelf. Fünf Mal musste sie auf fremdem Boden kämpfen, ehe sie gegen Portugal vor eigenen Zuschauern ope­rieren durfte. Dass dieser Umstand alles, wie nur nicht günstig zu bewerten ist, dürfte für­wahr bekannt sein und da die respektiven Gegner von vornherein die Favoritenrolle inne hatten, könnte und durfte keine glanzvolle Ausbeute im Schlußeffekt erwartet werden.

   Und trotzdem. Seit einigen Treffen hatte sich eine Wandlung zum Guten in unserem Team Bahn gebrochen. Unsere Niederlage gegen Deutschland fiel, wenn man oberflächlich das 5:0-Ergebnis betrachtet, dennoch nicht so er­niedrigend aus wie die Miesmacher dies vielleicht predigen. Die 4:1 Niederlage in London darf und muss sogar als große Leistung gestempelt werden, wenn man neutralen Stimmen ein Ohr schenkt.

   Kurzum, mit Spannung wurde das Spiel gegen Portugal erwartet, gegen denselben Gegner, der uns vor Monaten in Lissabon mit 6:0 abfertigte. Wir hatten bereits so oft das Fähnlein der Hoffnung geschwenkt und wurden immer wieder schlagartig in die raue Wirklichkeit zurückgerufen. Und trotzdem hofften wir auch dieses Mal, hofften, dass die angebahnte aufsteigende Kurve den Charakter eines Crescendo ­behalten würde.

   Wir feierten unseren ersten Sieg in den Weltmeisterschafts-Ausscheidungsspielen. In wiefern dieser Sieg als einwandfrei und glanzvoll zu bewerten ist, sagt uns an anderer Stelle unser Kritiker Henri Reiners. Es re direkt bösartig, wollte man behaupten, dass unser Gegner von gestern ein harmloser Pfer war. Wenn wir von höherer Warte aus das Spiel beurteilen, so müssen wir schon sagen, dass die Südländer wohl gerne gemocht, aber durch unser effektives nnen nicht nach Wunsch gekonnt hatten. Unsere Jungen waren nun einmal auch da und ließen all jene Qualitäten leuchten, deren es bedarf, um den Gegner zuerst aus dem Konzept zu bringen und schlussendlich in einem sauberen Sportstil in den Sand zu setzen.

   Somit erhält unser Sieg einen leuchtenden sportlichen Rahmen im wahren Geiste des Fußballs.

   Der spontane Freudesausbruch der Zuschauer beim Schlußpfiff wird wohl am besten Zeugnis von unserer Behauptung geben. Wir können uns nicht entsinnen, in den letzten Jahren miterlebt zu haben wie hunderte von begeisterten Fußballfans nach 90 Minuten das Spielfeld überfluteten und übersprudelnd vor Begeisterung und Freude unsere Spieler förmlich "überfielen" und auf den Schultern vom Felde trugen.

H.F.

 
 
Ady Schmit nimmt den Portugiesen die letzte Chance auf eine Flugkarte nach Chile
 
 
Vor 7.000 Zuschauern landete unsere Nationalmannschaft ihren ersten Sieg in den WM-Ausscheidungsspielen. Unsere Tore schossen RA Ady Schmit (22., 53. und 56. Minute) sowie LA Hoffmann (84. Min.). Für Portugal waren RV Eusebio (83. Min.) und Yauca (89. Min.) erfolgreich.

Das deutsche Schiri-Team unter Leitung von Hrn. Tschenscher leitete sehr gut.
 
 
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Unsere glorreiche Mannschaft: (von links nach rechts)

Schneider "Neggy", Poli Steffen, Jules Zambon, Fernand Brosius, "Bizzi" Konter,
Nikki Hoffmann, Erny Brenner, Henri Cirelli, Jeannot Hoffmann, Ady Schmit, Jean Vandivinit
 
     Nach Abspielen der Nationalhymnen hatte unser Kapitän Schneider bereits das Glück auf seiner Seite, denn er gewann die Platzwahl und stellte Aguas und seine Mannen gegen den leichten Schrägwind, der von Arlon her über das Feld strich.
Trotzdem die Portugiesen das Spiel starteten, brachte unsere Mannschaft durch Schmit über Vandivinit den ersten Angriff in den gegnerischen Strafraum. Pereira fiel auf durch Mammutabschlag, der von Brosius interzeptiert wurde, aber von den lusitanischen Läufern zu einem gefährlichen Angriff verwertet wurde. Brenner mußte Cavem's Weitschuß in Ecke abdrehen. Steffen Poli sollte dann aber schon schnell seine Hochform unter Beweis stellen, denn in der 2. Minute mußte er sich reaktionsschnell einem unerwarteten Heading von Yauca, auf Strafstoß von Eusebio an den schwarzen, spurtschnellen Flügelstürmer, entgegenwerfen.

   In der 3. Minute war die Reihe an Cirelli, seine Übersicht zu beweisen, doch Ady Schmit auf halbrechts verpaßte die Aufnahme. Im Anschluß an einen Einwurf war es an Hoffmann, eine Fehlparade von Lino, auf Flankenwechsel von Ady Schmit, zu verpassen.
Ncht viel glücklicher war der Aris-Stürmer, als er in der 7. Minute eine Vorlage von Cirelli auf dem linken Flügel nicht gegen Lino erkämpfen konnte. Nachdem Yauca (9. Min.) durch einen Blitzstart Hoffmann Jeannot überlaufen hatte, lernten wir einmal mehr das Gruseln, als Colunas sehr wuchtiger Schuß auf Verlängerung von Cavem um Zentimeter an Steffen's Tor vorbeistrich. Im Gegenzug erwies es sich dann, daß unsere Stürmer sehr viel an Selbstvertrauen gewonnen haben. Cirelli stochert sich beherrscht auf rechts durch, bedient den aufgerückten Vandivinit, Rückpaß an Cirelli, der Hoffmann Nicky einsetzt, aber der Moselaner donnert über das gegnerische Tor.
Nachdem Cirelli (12. Min.) durch Schmit in die Gasse geschickt worden war, versuchten die Südländer ihr Glück in Torschüssen, die durch Coluna (13') und Aguas (15') nur knapp am Ziel vorbeigingen.
Hoffmann Nicky erzwingt dann (17') auf Steilvorlage von Konter unsere erste Ecke, während derselbe Spieler auf Strafstoß von Brenner hin mit seinem Heading einen Deut zu spät kam, so daß Lino klärte. Nachdem dann (21') Steffen sein brillantes Stellungsspiel auf Bombenschuß von Yauca unter Beweis gestellt hatte, war unser erster Erfolg fällig.
 
     In der 22. Minute, Vandivinit, der sich hervorragend in unserer Angriffslinie eingespielt hatte, schickte Cirelli in der gegnerischen Strafraummitte ins Gefecht. Selbstsicher "trickste" der Alliancespieler zwei Bewcher aus, bediente beherrscht, den zur Mitte gekurvten Ady Schmit, der wuchtig und gezielt unter Pereiras Latte gab. Unter donnerdem Applaus war unsere 1:0-Führung erzwungen.
 
 

   Im Gegenzug mußte sich Steffen auf scharfen Torschuß von Eusebio gewaltig strecken, um in die Ecke zu leiten, während Vandivinit auf Steilvorlage von Schmit nicht gegen drei Gener aufkommen konnte.
Zambon, dem man die Abschirmung von Sturmführer Aguas anvertraut hatte, mußte (25') dieses Mal als Retter in der Not vor Cavem auftauchen, der auf Vorlage von Coluna gefährlich durchgebrochen war. Kaum war diese Gefahr gebannt, war ernaut die Reihe an Zambon Cavem stark zu bedrängen, und dieses Mal leitet Zambon einen gefährlichen Gegenschlag über Vandivinit-Schmit-Cirelli ein, aber Hoffmann N. war nicht auf dem Posten.

   Auf Versuch von Yauca (30') war es wieder an Steffen "présent" zu melden, währen Lucio einen Strafstoß an die Mauer und dann neben Steffen's Tor donnerte. Nachdem Poli Steffen durch Fußabwehr vor Cavem in Ecke geleitet hatte, mußte sich Pereira sputen, um Ady Schmit zuvorzukommen, und erneut war Poli am Werk als Yauca, immer wieder er, durchgebraust war. Nachdem Brenner mit Mühe einen tückischen Drehball von Eusebio in Corner geleitet hatte, mußte sich Zambon strecken, um einen Glockenschuß desselben Spielers in Ecke zu leiten.
Die dritte Ecke in ununterbrochener Reihe wurde dann von Yauca in die Wolken gedonnert, und damit war die Gefahr gebannt. Brosius blieb dann nichts anderes übrig, als die "Foulnotbremse" gegen Eusebio zu ziehen, während im Gegenzug Hoffmann N. sich nicht gegen die gegnerische Übermacht durchsetzen konnte.
In den beiden letzten Spielminuten erzwangen unsere Spitzenstürmer zwei Eckbälle, von denen der erstere leicht einen weiteren Erfolg gezeitigt hätte, wenn Cirelli und Schmit auf eine Fehlparade von Lino gefaßt gewesen wären. So blieb es beim 1:0-Vorteil, als die Pause vom Deutschen Referee gepfiffen wurde.

 
 

Ady Schmit und Nic Hoffman Meister des "Kontern"
 
     Hatte die erste Halbzeit alle Fußballfans begeistert, so rechnete man doch nach der Pause mit einem radikalen Umschwung der Lage. Unsere technischen Berater zogen in weiser Vorsicht unsere beiden Verbinder Cirelli und Schneider stärker in die Defensive zurück und man tauschte die Zonenverteidigung in klare Riegelverteidigung aus. Es versteht sich also, daß die Portugiesen nun feldüberlegen spielten, aber sie verstanden es nicht, eine Öffnung zu finden. Unser Angriffsspiel wurde eher auf Gegenschläge ausgerichtet, und diese Spielausrichtung verstanden unsere Spitzenstürmer hervorragend auszuwerten. Nachdem sich die Portugiesen bis an unseren Torraum während 5 Minuten wundgelaufen hatten, kam Hoffmann N. um eine Zehntelsekunde zu spät an eine Flanke von Vandivinit, so daß Pereira klären konnte, Zambon mußte auf der Torlinie klären, als Arguas akrobatisch versuchte, eine Steilvorlage von Perides zu verwerten.  
  53. Minute: Bei einem ziemlich harmlosen weiten Abschlag behinderten sich Lino und Morato gegenseitig. Ady Schmit spritzte dem Ball nach, lockte den Schlußmann von Benfica heraus, und an Pereira vorbei leitete der Escher beherrscht zum 2:0 ein.
 
     Der Enthusiasmus der Zuschauer hatte sich kaum gelegt, als Hoffmann seinen Bewacher Lino zwang eine Ecke zuzugestehen, aber schon war Ady Schmit wieder im Bilde.  
  56. Minute: Einen Abschlag von der gegnerischen Verteidigung fing Vandivinit kaltschnäuzig mit dem Kopf ab, Verlängerung an den freistehenden Schmit und durch Flachschuß war unser Vorteil auf 3:0 gestiegen.
 
     Nun konnte uns wirklich nichts mehr überraschen, Steffen stand parat bei einem wuchtigen Schuß von Eusebio, als Lucio (59') einen unerwarteten Katapultschuß vom Stapel ließ, den Poli mit Not in die Ecke abdrehte. Ein Einwurf in unserer Spielhälfte hätte leicht zum Verhängnis werden können, denn Konter und Brosius (61') konnten nicht verhindern, daß Eusebio und Coluna in Lauerstellung eine weitere Ecke aus dem Kurzpaßspiel unserer Leute herausschinden konnten. Ein herrlicher "Hecht" unseres Schlußmannes machte auch Cavems Flankenschuß unschädlich, währen Pereira mit dem Fuß vor dem konterden Hoffmann klären mußte.
In der 72. Minute war Hoffmann einmal mehr gefährlich durchgebraust und Morato konnte nur durch "Klammern" die Gefahr abwenden. Der verhängte Strafstoß brachte uns durch Schneider und Cirelli nur eine Doppelecke ein, hatte die Portugiesen aber gewaltig aufgescheucht. Auf Flanke von Cavem erwies sich Steffen dann vor Coluna faustsicher (7'), während Zambon auf Glockenvorlage von Perides parat stand um in die Ecke zu leiten. Zweimal war die Reihe an Steffen auf wuchtige Torschüsse von Perides und Eusebio das "Faustrecht zur Geltung zu bringen, war dann aber machtlos, als Eusebio den Anschlußtreffer schaffte.
 
  83. Minute: Eusebio kam in der Spielfeldmitte an den Ball, wich den Angriffen Konters geschickt aus, schlug sich zur Mitte und feuerte unerwartet einen wuchtigen Schuß in Polis rechte obere Ecke. Der Escher Schlußmann startete etwas verspätet und mußte den ersten Gegentreffer hinnehmen. 3:1.
 
     Nun schien also für die Portugiesen das Eis gebrochen, aber mit einem kaum erwarteten Elan konterten unsere Jungens. Noch hatten wir den Erfolg der Gäste nicht zu Papier gebracht, als die alte Spanne wieder hergestellt war.  
  84. Minute: Vom Anstoß weg leitete Vandivinit an Schneider, Kurzpaß an Cirelli, der Hoffmann auf Reise schickte. Ein wuchtiger Körpereinsatz des Arisstürmers und zu aller Begeisterung war das 4:1 erzwungen.
 
     Die von den Südländern erwartete psychologische Wirkung ihres ersten Erfolges war also "par retour du courrier" gekontert worden.Ja, Hoffmann hätte drei Minuten später sogar einen 5. Treffer unterbringen können, aber Lino warf in extremis sein ganzes "métier" in den Kampf um zu klären. Beängstigt verfolgten wir den Uhrzeiger und als noch 3 Minuten am Zeitsoll fehlten, waren wir sicher.  
  Was machte es uns schon aus, daß in der 89. Minute, der zur Angriffsmitte gekurvte RA Yauca ein Durcheinander nützte um in Ballbesitz zu kommen, und durch trügerischen Bogenball das Endergebnis auf 4:2 zu verringern.
 
 

   Wir hatten ja gewonnen, und wirklich, unsere Jungens hatten ihren ersten Erfolg in den WM-Ausscheidungsspielen nicht "geklaut".

 

 
 

 

 

 

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Den Ady Schmit am Gespréich mam Pilo Fonck

Extrait aus engem Interview zum 100. Anniversaire
vun der Escher Fola
 

Den Numm EUSEBIO ass wuel och haut nach e sëlleche Football-Intresséierten e Begrëff : de fréiere Welt-Star vu Benfica Lissabon (deen 1965 europäesche Ballon d'Or an 1966 de beschte Goalguetter bei de Welt-meeschterschaften an England war) hat schonn 1962, zesumme mat senge Kollege Costa Pereira, Aguas, Coluna, Cavem a Konsorten d'Coupe d'Europe vun de Champions Equipë gewonnen (5-3 op Käschte vum Real Madrid) an domat den Erfolleg confirméiert, dee Benfica dat Joer virdru schonn, 1961 an der renomméierster europäescher Veräinskompetitioun gefeiert hat (3-2 géint den FC Barcelona).

Zwëschen deenen zwéin triumphale Matcher waren déi ernimmt fënnef illuster Spiller - vum beschte kontinentale Club also vun deeër Zäit - mat hirer Nationaléquipe zu Lëtzebuerg op Besuch. D'Explikatioun Lëtzebuerg-Portugal, de 7.Oktober 1961 an den Eliminatoirë vun der Weltmeeschterschaft 1962 sollt « natierlech » nëmmen eng Formsaach sinn : Géint déi 'kleng Lëtzebuerger Amateuren', déi an hirem éischte WM-Spill géint England 0-9 ënnergaangen an déi och am Aller-Match a Portugal mat 6-0 béis ënner d'Rieder komm waren, géifen Eusebio, Aguas, Coluna, Cavem nees eng Show opzéien ! Sou hu jiddefalls déi allermeescht gemengt.

Dat war allerdéngs d'Rechnung ouni de Wiert gemaach ! Spillverdierwer war tatsächlech - ween hätt et deemools fir méiglech gehalen ? - eis Nationaléquipe ! Mat Pol Steffen am Goal ; Erny Brenner, Fernand Brosius, Bitzi Konter a Jeannot Hoffmann hannen dran ; Jules Zambon, Heini Cirelli an Neggy Schneider am Mëttelfeld ; Jang Vandivinit, Nicky Hoffmann an Ady Schmit am Stuerm, huet deem iwweraus modernen FLF-Trainer vun deeër Zäit, dem onvergiessene Robert Heinz, seng Trupp, déi zéng Deeg virdru schonn d'Englänner am Retourmatch zu London (4-1) mat enger neier Raum-verdeedegung iwwerrascht hat, de portugiseschen Individualisten mat deem neie kollektive Verdeedegungssystem däermoosse Problemer opginn, datt déi ni amstand waren, se ze léisen.

An d'Enn vum Spillchen : Mat engem sensationelle 4-2 Erfolleg huet d'Lëtzebuerger Nationaléquipe deen Dag net nëmme ganz Portugal geschockt, mee war och a ganz Football-Europa Gespréichsthema No 1. Datt de Grand-Duché komplett aus dem Heische war, versteet sech vum selwen, mee nach bal méi begeeschtert iwwer deen ausseruerdentlechen Donnerschlag zu Lëtzebuerg waren d'Englänner : duerch d'Nidderlag vu Portugal war nämlech England fir d'Schlussphase vun der WM a Chile qualifizéiert. Den Dag drop goufen et an der britescher Press Titelen wéi « World Cup shock in Luxemburg », « Portugal go down », « The Miracle happened » an deeër Iwwerschrëfte méi !

 

Den 'Held' vun dësër onvergiessener Soirée war e jonke Kärel, just 21 Joer al, den Ady SCHMIT, deen d'Konschtstéck fäerdeg bruecht hat, dem portugisesche Goalkeeper Costa Pereira net manner wéi dräi Eeër an d'Nascht ze leeën ! (De 4. Lëtzebuerger Goal hat den Nicky Hoffmann markéiert). De klengen ( 1.71 Meter), mee robusten (68 Kilo), terribel viven a schossstaarke Stiermer vun der FOLA hat dem groussen Eusebio d'Show gestuel ! Deen hat zwar senger (nach jonker) Renommée Eier ageluecht, wéi en an de leschten zéng Minutten mat engem säftege Schoss an d'Kräiz en 'onhaltbare' Goal markéiert hat, mee dat war nëmme Kosmetik : laang virdrun hat den Ady SCHMIT déi 7000 Leit um Stadion an Trânse versat : 't war nach keng Stonn gespillt, dunn hat den 'Ady Boum, Boum, Boum' dem Costa Pereira dräi « Dénger » verpasst !

22.Minutt : den Heini Cirelli (de feinen Techniker vun der Alliance Diddeléng) hat zwéi Mann versat a säi jonke FOLA's Kolleg mondgerecht am Strofraum servéiert : deem seng Granat huet just ënnert der Lat am Netz ageschloen (1-0).

 

53.Minutt : zwéi portugisesch Verteidiger loosse sech vun engem wäiten Degagement iwwerraschen ; den Ady iwwerleeft se, lackelt de Costa aus dem Goal a schäert kaalbliddeg eran (2-0).

56.Minutt : de Jang Vandivinit (vun der US Diddeleng) interzeptéiert en Ofschlag vun de Portugisen, schéckt den Ady op d'Reess an dee schéisst flaach an de laangen Eck (3-0) !

Iwwer säin Exploit vun deemools, deen him de Wee fir eng bemierkenswäert Proficarrière opgemaach huet, hu mer eis 45 Joer dono mam Ady SCHMIT ënnerhalen.

 

Fro. Obscho mer als Journalist an engem halwe Jorhonnert allerhand memorabel Leeschtungen erlieft hunn, erënnere mer eis nach gutt un dee Match an un Däin Triplé, deen eenzegen iwwregens an der Geschicht vun eiser Nationaléquipe ; fir Dech wäerten dat Spill an déi dräi Goaler wuel déi liewegst vun all Dengen Erënnerunge bliwwe sinn ?

Äntwert. D'Matcher géint Holland an Dänemark, zwee Joer méi spéit - an der Coupe d'Europe des Nations 1964 (Note vun der Redaktioun) - waren natierlech och extra. En Erliefnes war och d'Explikatioun géint England am Highbury zu London, wou mer d'zweet Halschecht vum englesche Publikum op offener Szeen applaudéiert goufen. Mee natierlech bleift Portugal DE Match vu menger Carrière.

Fro. Ëmsou méi déi dräi Goaler Der d'Dier fir eng Proficarrière opgestouss hunn.

Ä. Jo an neen, eigentlech net direkt ; ech hat scho virdrun eng Offerte vu Barcelona. Déi hunn ech ofgeschloen, well ech déi Zäit net richteg wousst, wat Profi wier. Et war eng Offerte fir zwou Persounen, dräi Woche mat hinnen ze trainéieren. Ech hu se net ugeholl, well…ech e 'Mammekand' war, wéi een esou seet, well ech nach ni fort war…herno huet et mer natierlech Leed gedoen, wéi ech gesinn hunn, wéi dat zu Barcelona gelaf ass.

 

 
       
Le Républicain Lorrain / Lundi 9 octobre 1961
André LEMAY


Surprenant mais logique vainqueur (4-2) du Portugal,
le Luxembourg quitte la Coupe du Monde sur un exploit

 

 

- - Spontanéité et vitalité de jeu qui ont fait échec à la technique portugaise

 

- - Un but de Ady Schmitt permet au Luxembourg de mener 1 - 0 au repos

 

- - Ady Schmitt, par 2 nouveaux buts en 4 minutes (53e et 56e), met le Portugal k.o.

 

- - Un tardif réalisme permet aux Lusitaniens de marquer 2 buts à Steffen, blessé

 

  
 Dans la grisaille du soir tombant, après que le soleil couchant eut cligné une dernière fois des yeux comme pour saluer l'inattendu vainqueur de ce match éliminatoire de la Coupe du Monde, le football luxembourgeois a connu ces exquises minutes d'euphorie, compensant fort bien plus d'un an de déceptions consécutives. Depuis mars 1960, où il triompha (5-3) des amateurs français à l'issue d'un match "olympique", le Luxemborg n'avait plus vu la victoire lui sourire, accumulant onze défaites au total.