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NORBERT KONTER

Ein Leben im Dienste eines einzigen Vereines

   

   Zu einer Zeit, in der im Fußball Transfers zum Alltagsgeschäft gehören und in der die Treue zum Verein im Begriff ist zum Fremdwort zu werden, beging Norber Konter am 14. Dezember 2011 ein seltenes Jubiläum. Genau vor 70 Jahren, am 14. Dezember 1941, unterzeichnete Konter seine erste Lizenz in Grevenmacher, dem Verein, dem der FLF-Ehrenpräsident noch heute angehört.

   Damals, während der deutschen Besatzungszeit, waren 14 Jahre das frühmöglichste Datum, um offiziell Fußball zu spielen, es galt die Dreiteilung Jugend (14 bis 18 Jahre), Erste Mannschaft, Zweite Mannschaft.

   Der ehemalige Torhüter, Spieler der Nationalmannschaft, Trainer, Masseur, Betreuer, Platzwart, Sekretär und Präsident beim "Maacher" Verein war während zwölf Jahren, bis 1998, Präsident der FLF; die Fußballschule in Monnerich geht ebenso auf seine Initiative zurück wie zuvor die Gründung von Lottolux, wodurch dem Fußballverband neue Geldquellen erschlossen wurden.

   Konter, der übrigens ebenfalls am 14. Dezember bei guter Gesundheit seinen 84. Geburtstag feiert, begann seine Fußballkarriere als Stürmer, ehe er auf den anfangs ungeliebten Posten des Torhüters wechselte. Mehr als 1 000 Spiele hat er bestritten, ohne jemals die Gelbe Karte, geschweige die Rote Karte gezeigt zu bekommen.

   Als Konter beim FLF-Kongress am 24. Januar 1998 vom Fußballverband verabschiedet und zum Ehrenpräsident gewählt wurde, würdigten die Delegierten das Grevenmacher Urgestein mit einer fünf Minuten langen "Standing ovation". Die Werte die Konter verkörpert, sind sicherlich auch heute noch beherzigenswert.

 

(pg) Luxemburger Wort 14. Dezember 2011