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Die Förderrichtlinien für Kollektivsportarten des COSL


In Ergänzung zu der Weiterentwicklung der Förderrichtlinien in den Individualsportarten konnten die Analys- und Ausarbeitungsprozesse in Zusammenarbeit mit den Fachverbänden bis Anfang 2006 für eine Anpassung der Richtlinien im Bereich der Kollektivsportarten abgeschlossen werden.
Nach eingehender Analyse on Trainings- und Wettkampfeckdaten, ergänzt durch die Aussagen in Expertengesprächen, ergeben sich zusammengefasst folgende wesentliche Festsellungen:
  • Trainingsumfang (und auch zum Teil Qualität) erreicht in den Altersstufen U15/U17 am ehesten international üblichen Standard.
  • Der Gesamttrainingsumfang über die verschiedenen Entwicklungsstufen bis hin zum Athleten im Seniorenalter ist ( mit wenigen Ausnahmen) international nicht konkurrenzfähig.
  • Individualtrainingsmöglichkeiten (insbesondere im Bereich von Technikentwicklung und physischm Training) werden kaum genutzt.
  • Ab der Altersstufe U19 geht eine Ausbildungskontrolle der Athleten grösstenteils in den Bereich der Vereine über.
  • Die Wettkamfmöglichkeiten liegen weit unter dem für Nationalmannschaften geforderten internationalen Standard.

Im Bewusstsein der wesentlichen Kenngrössen einer optimalen Leistungsentwicklung /Trainingsumfang, Trainingsintensität und Wettkampfqualität) insbesondere im Vergleich ihrer Ausprägung bei der Konkurrenz, sind folgende wesentliche "Elemente einer Erfolgsstrategie" für die Kollektivsportarten in Luxemburg festzuhalten:

  • Umfangreicher und besser ausbilden (Prinzipien einer "langfristig orientierten Athletenausbildung").
  • Möglichkeiten zum Individual- und Kleingruppentraining optimal nutzen.
  • Nach der Altersstufe U17 verstärkte Anstrengungen unternehmen, um für die BESTEN optimale Trainings- und Wettkampfbedingungen zu erschliessen (Profikarriere).

Aufbauend auf diesen Erkenntnissen und eingepasst in das Gesamtkonzept von Förderebenen möchte das COSL mit den folgenden Förderprogrammen den Prozess einer Weiterentwicklung der Leistungsfähigkeit der Luxemburger Sportarten unterstützen.

Die Förderrichtlinien für Kollektivsportarten entsprechen dabei in wesentlichen Zügen den Grundsätzen und Prinzipien von Förderung in den Individualsportarten (Grundsatzbeschlüsse).

Für die Kollektivsportarten relevante Aussagen und angepasste Umsetzungsrichtlinien sind folgend zusammengefasst:

Begriff "Förderungg"

Förderung als ein Zusammenwirken von Massnahmen zur Weiterentwicklung und Verbesserung eines aktuellen Zustandes

  • Kontinuierliche Überprüfung der Förderinstrumente auf einen "leistungseffektiven" Einsatz aller Ressourcen.
Grundsatzfeststellungen
  • Zielbereich der Förderstrategie ist Erreichen eines "Niveaus "Europäisches Mittelfeld"
    Analog zur Förderzielsetzung ("erweiterte Weltspitze") im Individualbereich, ist für die Kollektivsportarten eine Zielsetzung im internationalen Vergleich definiert (Europäisches Mittelfeld). Diese Zielsetzung dient als Orientierung für einen mittel- und langfristig angelegten "Operationsplan".
  • Förderstrategie ist auf STEIGERUNG des Leistungsniveaus ausgerichtet, nicht auf Erhaktung (ausser im Zielbereich "Europäisches Mittelfeld"

In Anlehnung an das Gesamtförderungskonzept des COSL sind für die Kollektivsportarten folgende Förderprogramme vorgesehen:

Elitefördeung (Leistungsförderung)

  • Als Bewertungsmassstab für eine Aufnahme in die Eliteförderung werden die erzielten Wettkampfergebnisse der Damen- und/ oder Herrennationalmannschaft im jeweiligen Hauptwettkampf (EM- / WM Qualifikation / Endrunde) herangezogen. Die Bewertung erfolgt jeweils nach Abschluss des Qualifikationszeitraums (Kampgne) oder Turniers.
  • Eine Aufnahme in die Eliteförderung erfolgt, wenn die erzielten Ergebnisse ein Leistungsniveau im Bereich Ende 2. bis Anfang 3. Drittel in der Europahierarchie nachweisen. Ein klar definiertes Leistungskriterium, das diesen Vorgaben entspricht (Platz in der Gruppe, und/ oder Anzahl Siege/ erzielte Punkte), wird jeweils nach Detailfestlegung des Wettkampfsystems (Auslosung) vor Beginn der Kampagne erstellt und dem Verband mitgeteilt.
  • Nach Aufnahme in die Eliteförderung ist im Zeitraum von 4 Kampagnen (8 Jahre) eine Progression bis in den Zielberei ch (Mittelfeld Europa) anzustreben.
  • Bei Aufnahme in die Eliteförderung werden für die Förderung der Nationalmannschaft folgende Massnahmen getroffen:
  1. Krediteröffnung von jährlich 20.000 - 30.000 EUROS
  2. Verfügbarkeit eines medizinischen / sportwissenschasftlichen Supportpackets.

Dieses Förderpacket wird für die Dauer von 3 Jahren geleistet.

Aufbauförderung (Entwicklungsförderung)

Die Aufbaufördeung soll herausragende junge Kollektivsportler im Rahmen von individuellen Projekten so unterstützen, dass eine optimale Nutzung ihres Potentials möglich wird (auch Ausbildung zum Profisportler).

  • Eine Aufbauförderung kann nach gemeinsamen Antrag von Athlet und Verband mit Vorstellung des "Entwicklungsprojektes" für die Dauer von 1-3 Jahren gewährt werden. Eine Bewertung des Antrages berücksichtigt dabei folgende Hauptkriterien:

    1. Athletendaten/ -biographie (Leistungsniveau belegt durch Selektionen in Auswahlmannschaften, berufliche/ schulische Situation, Priorität für Leistungssport, etc).

2. Sportliche Perspektivplanung mit Leistungszielsetzungen
(Prognose des Verbandes, Entwicklung zum Leistungsträger in Nationalmannschaft)

3. Rahmentrainingsplanung mit Aussagen zu Trainingsumfang, Intensität, Wettkampfplanung
4. Rahmenbudgetplanung (Gesamtfinanzierung des Projektes)
5. Festlegung der Planungsverantwortlichkeit
6. Verbidliche Aussage zum Ausschluss von Gesundheitsproblemen (Médico)

  • Die Aufnahme in ein Aufbauförderprogramm beinhaltet folgende Massnahmen:

    1. Krediteröffnung von jährlich 3.000 - 7.000 Euros
    (Zuschuss zu Projektkosten)
    2. Verfügbarkeit eines medizinischen / sportwissenschaftlichen Supportpackets
    3. Planungs- und Organisationsunterstützung
  • Eine kontinuierliche Prozessüberprüfung ist vorgesehen