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luxembrg


LUXEMBURG - SCHWEIZ 0 - 3 (0 - 3)

10. Oktober 2009

 
switzlnd

Luxemburg Stade Josy Barthel
Luxemburg  
Joubert, Kintzinger, Blaise, Strasser, Mutsch, Laterza (46.' A. Leweck), Payal, Peters, Bettmer, Collette (73.' Jänisch), Kitenge (59.' Pupovac)  
Schweiz
Benaglio, Lichtsteiner, Von Bergen, Senderos, Spycher, Vonlanthen, (64.' Derdiyok), Inler, Huggel, Barnetta (81.' Ziegler), Frei (64.' Yakin), Nkufo
Schiedsrihter: Iturralde Gonzalez, Diaz Perez de Palomar, Gallego Galindo (E)
Tore: 0:1 Senderos (6.'), 0:2 Senderos (8.'), 0:3 Huggel (23.')
Zuschauer: 8 100 (ausverkauft)


Lux-CH18 Lux Team 10 octobre 2009 300x157web

photo Fernand Konnen

 

Luxemburger Wort 12. Oktober 2009
Laurent Schüssler, Yves Bodry, Mike Bertemes
0 : 3 Niederlage am vergangenen Samstag im WM Qualifikationsspiel
gegen die Shweiz

Es gab keine zweite Sensation

Begegnung nach 8' praktisch schon entschieden /
Luxemburg drückt nach der Pause auf den Ehrentreffer

 VON LAURENT SCHÜSSLER

 

 
Fußball wird nicht nur mit den Füßen gespielt. Diese bittere Feststellung mussten am Samstagabend die Luxemburger Nationalspieler machen. Nach 8' lagen sie gegen den Favoriten aus der Schweiz mit 0 : 3 im Hintertreffen. Und dies nach drei Kopfballtoren !

Dabei war die Begegnung eigentlich nach knapp 10' entschieden. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Schweizer Innenverteidiger Senderos, der zwar beim englischen Premier-League-Verein Arsenal London unter Vertrag steht, dort aber kaum zum Einsatz kommt, zeimal entscheidend eingenickt. Der Luxemburger Kapitän Strasser, der Senderos in der Anfangsphase zugeteilt war, machte dabei nicht den besten Eindruck, wie er nach der Begegnung auch selbstkritisch zugestand. Ausgangspunkt war jeweils ein Freistoß , seitlich platziert, rund 25 m vor dem Tor, einmal von links, einmal von rechts. In der 6.' zur frühen Führung und nur 2' später zum 2:0.

Erinnerungen an Tel Aviv wurden wach. Doch im Gegensatz zur 0:7-Niederlage gegen Israel vor Monatsfrist war die FLF-Auswahl gewillt zu kämpfen. Und nach vorne zu spielen. Vor allem der unermüdlich ackernde Mutsch wusste zu gefallen. Doch bei den Standardsituationen sah Luxemburg weiterhin unglücklich aus. Und musste in der 23.' nach einem Eckball das 0:3 hinnehmen, als Huggel vom zweiten Posten kommend unhaltbar für Joubert einköpfen konnte. Peters war in dieser Szene ausgerutscht.

 

Mit dieser Drei-Tore-Führung war der Favorit gut bedient, denn im Spielaufbau wusste der Tabellenführer der Gruppe zwei vor der Pause kaum zu überzeugen. Torchancen aus dem Spiel heraus waren extrem rar. Die Mannschaft von Nationaltrainer Guy Hellers, mit Debütant Laterza vor der Pause, versuchte nach vorne zu spielen, wurde jedoch meist bereits 30 m vor dem gegnerischen Tor gestoppt. Bis auf die 28.', als Benaglio einen Schuss des lauffreudigen Kitenge mit den Fingerspitzen in Ecke lenken musste.

 

Luxemburger Reaktion

 

Die Luxemburger Auswahl spielte auch nach der Pause unter der Regie eines überzeugenden Bettmer gefällig nach vorne. Durch diese größeren Offensivbemühungen ergab sich jedoch auch für die Schweizer Gäste mehr Raum zum Kombinieren. Einen weiten Ball lenkte Nkufo so in der 56.' auf Frei, der jedoch am gut reagierenden Joubert scheiterte. Dn Nachschuss setzte der ehemalige Bundesligaspieler in den Luxemburger Himmel. Und die FLF-Auswahl hielt dagegen: Bei einem Kopfball von Kitenge nach einer Flanke des aufgerückten Strasser musste Benaglio all sein Können unter Beweis stellen, um den Ball noch über die Latte zu heben. Und beim folgenden Eckball blockierten gleich mehrere Schweizer Beine einen erfolgreichen Abschluss. Luxemburg brachte die Gäste mehr ins Schwitzen als diesen lieb war.

 

Die zweite Halbzeit resümierte sich auf ein gefälliges Auf-und-Ab, bei dem Luxemburg sowohl seine Spielanteile als auch seine Torchancen hatte. Zunächst verpasste die Schweiz das 4:0 jedoch gleich mehrere Male. Erst scheiterte Nkufo nach einer Flanke von Lichtsteiner an Joubert (63.'), dann setzte Huggel nur 2' später ein Zuspiel von Spycher am langen Posten vorbei und auch Nkufo zeigte sich in der 72.' nach einem weiteren Zuspiel zu ungenau im Abschluss.

 

 

Spycher rettet auf der Linie

 

 

Dann war wieder Luxemburg am Zug: Einen Freistoß von Strasser aus rund 25 m lenkte Benaglio in extremis in Ecke (80.'). Die größte Chance war dem eingewechselten Pupovac vorbehalten. Seinen Kopfball im Anschluss an einen von Bettmer getretenen Eckball konnte der am zweiten Posten platzierte Spycher jedoch klären (85.'). Das 1:3 wäre zu diesem Zeitpunkt aufgrund der Spielanteile mehr als verdient gewesen. Auch wegen der moralischen Ressourcen, die Luxemburg an den Tag legte. Auch wenn eine zweite Sensation wie vor 13 Monaten in der Schweiz nicht möglich war, so gelang zumindest die Wiedergutmachung für die Pleite von Tel Aviv. Dies war jedoch das Mindeste, was man erwarten konnte.

 

 
   


Reaktionen nach dem Spiel


Guy Hellers
"Die Schweiz hat eindruckvoll die Bestätigung gegeben, dass sie die bessere Mannschaft ist. Nur die drei Gegentore, die wir kassiert haben, passen bei unserem Auftritt nicht so recht ins Bild, da die Gäste in den ersten 45' eigentlich keine richtige Torchance hatten. In der zweiten Halbzeit spielten wir dann deutlich offensiver und hatten auch unsere Chancen. Ich denke, das wir zumindest den Ehrentreffer verdient hätten."

Ottmar Hitzfeld
"Meine Mannschaft hat die Pflicht erfüllt. Wir konnten in Luxemburg drei wichtige Punkte einfahren, das war auch unser Vorhaben. Luxemburg ist ein unbequemer Gegner, der nie aufgibt und bis zum Schluss kämft." 

Benaglio
"Es wurde das erwartet schwierige Spiel. Lxemburg ha uns das Leben schwer gemacht und gut dagegen gehalten."
 

Mario Mutsch

"Die drei Gegentore nach Standardsituationen sind natürlich ärgerlich, doch in diesen Aktionen hat sich die physische Überlegenheit des Gegners bemerkbar gemacht."

 

 Scènes de jeu  photos fernand konnen
 

 

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