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 Das Stade Josy Barthel ist nicht mehr zeitgemäss

 
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Wann erhält Luxemburg  ein modernes, nationales Fussballstadion?

 

 
  Das Fussballspiel gegen Belgien hat wieder einmal die Misere des haupstädtischen Fussballstadions in Luxemburg verdeutlicht. Ich stimme voll überein mit Laurent Schüssler wenn er öffentlich die Frage stellt (LW 3.3.2006): Wann erhält Luxemburg endlich ein modernes Fussballstadion?
 
  Das Gemeindestadion Josy Barthel der Stadt Luxemburg verfügt nur über knapp 1.300 überdeckte Sitzplätze. Alle anderen Zuschauer waren also beim Spiel Luxemburg gegen Belgien dem Schneetreiben ausgesetzt. Dies macht man nur einmal mit.
 
  Dabei ist es interessant zu wissen dass, als die Gemeinde Luxemburg vor Jahren bei der Erneuerung des Stadions Josy Barthel die Gegentribüne ("tribune de face") überdecken wollte, der damalige Sportminister jegliche Unterstützung versagte. So blieb es denn bei den 1.000 überdachten Sitzplätzen im Stadion. Zum allgemeinen Schaden des Fussballs.

 
  Im Vergleich dazu besitzt zum Beispiel das nationale Rheinparkstadion von Liechtenstein und dem FC Vaduz heute 6.000 überdeckte Sitzplätze. Es wurde 1998 nach zwei Jahren Bauzeit mit 3.000 überdeckten Sitzplätzen eingeweiht und hat nur 6 Millionen Euros gekostet. 2006 wurde das Stadion dann auf 6.000 überdeckte Sitzplätze ausgeweitet. Liechtenstein hat also 6x mehr überdeckte Sitzplätze als Luxemburg. Und liegt sportlich vor Luxemburg in der FIFA-Rangliste (auch 2007).
 
 

Doch die Probleme des Gemeindestadions liegen nicht nur bei dem grossen Mangel von überdeckten Sitzplätzen sondern: die Anfahrten sind problematisch; die Parkmöglichkeiten ungenügend; es fehlt an Räumlichkeiten zum Empfang der Spieler und der Gäste; eine moderne VIP-Tribüne gibt es nicht; die Arbeitsmöglichkeiten der Medien sind beschränkt; die Infrastrukturen zum  Betreuen der Zuschauer und der Offiziellen - Ausschank und Imbiss - sind ungenügend.

Hinzu kommt, dass die Zuschauer auf der Gegentribüne regelrecht hinter Gittern sitzen um das Spiel zu schauen! Solche übertriebene Sicherheitsvorkehrungen sind nicht mehr zeitgemäss.

 
 

Fazit: Luxemburg besitz kein modernes nationales Fussballstadion. Dies dürfte einmalig in Europa sein.

 
 

So hat meines Erachtens die rezente Absage Portugals, das Spiel Luxemburg - Portugal nicht in Luxemburg sondern in Metz zu spielen,  wahrscheinlich mit den vielen Mängel des hauptstädtischen Stadions zu tun. Der portugiesische Verband möchte wahrscheinlich nicht seine 5-6.000 Anhänger aus Luxemburg und Umgegend im Regen sitzen lassen.

 
  Nun, wie könnten wir zu einem nationalen Fussballstadion kommen?
 
 

Laurent Schüssler spricht als mögliche Lösung das neu zu errichtende Stadion des RFCU Lëtzebuerg an. Persönlich bin ich der Meinung, dass das nationale Fussballstadion an erster Stelle in der Verantwortung des Luxemburger Staates liegen muss.

 
 

Es ist meiner Meinung nach Aufgabe der Regierung ein Stadion des Landes Luxemburg ("Stade du Luxembourg") zu errichten, um die europäischen Fussballnationen, welche jährlich zu EM- und WM-Ausscheidungen nach Luxemburg kommen, ein würdiges Fussballstadion anzubieten.

 
 

Und es ist Aufgabe der Gemeinde Luxemburg, wie versprochen, ein modernes Stadion (etwas mehr wie "ein normales Spielfeld mit Zuschauerrängen" dixit Frau Brasseur LW 11.02.2006) für den RFCU Lëtzeburg zu bauen.

 
 

Im September 2005 hat die Vereinigung "KockelArena" ein Superprojekt vorgestellt, welches als Lösung für das nationale Fussballstadion einen überdachten Fussballkomplex auf Kockelscheuer vorschlägt. Dies sehe ich als einen guten Vorschlag, um die Diskussionen für ein nationales Fussballstadion anzufangen.

 
 

Meiner Meinung nach sollte, wie oben erwähnt, der Staat die Planung und die Regie übernehmen. Sollten private Investoren bereit sein in dieses Projekt zu investieren, könnte eine Kooperation von staatlichen und privaten Trägern durchaus eine Lösung sein.

 
 

Was aber bisher fehlt ist die politische Erkenntnis und der Wille, dass wir in Luxemburg ein nationales Fussballstadion brauchen.

 
 

Deshalb sollten sich jetzt alle, die von der Wichtigkeit des "Stade du Luxembourg" überzeugt sind, ihre Kräfte bündeln und sich zusammentun, um den Durchbruch für die Verwirklichung dieses Zieles zu erreichen. Besonders der Fussballverband und die Vereine sind gefordert und sollten sich gemeinsam hinter ein Projekt: "Nationales Fussballstadion" stellen.

 
 

 

Camille Dimmer   5. März 2006 / modifiziert 18. August 2006/20. Oktober 2007

 

 
 

 

Nach dem EM-Qualifikationsspiel im Stade Josy Barthel bei schlechtem Wetter schrieb Philip Michel am 18.Oktober 2007 im Tageblatt folgenden Kommentar, den Pro Football nur unterstützen kann.
 
 
 

KOMMENTAR

Ein Witz namens Josy Barthel 

 
 
Philip Michel
 
 
 

Wir haben schon wesentlich traurigere Kulissen bei Fußball-Länderspielen im Stade Josy Barthel erlebt. 3.584 Zuschauer sind für Luxemb­urger Verhältnisse gar nicht so schlecht. Der Haken: Zwei Drittel der Fans unterstützten gestern die Gäste aus Rumänien. Dabei hatten im Vorfeld des letzten Heimspiels vor allem die Spieler gehofft, dass ihre fantastische Leistung beim 1:0-Sieg in Weißrussland vom Luxembur­ger Fußball-Publikum mit einer verstärkten Unterstützung honoriert werden würde. Doch da spielte das Wetter nicht mit. Eine Stunde vor dem Anpfiff goss es in Strömen, was die allermeisten wohl von einem Besuch im Stadion abhielt. Das längst nicht mehr elementarsten An­sprüchen genügende Stade Josy Barthel brachte demnach die Roten Löwen um ihren gerechten Lohn.

1.000 sitzen überdacht, der Rest ist Wind und Wetter ausgesetzt. Es gibt keine Logen, keine Aufenthaltsräume, keinen Arbeitssaal für Journalisten. Dafür aber hohe Gitter. Das Nationalstadion Luxemburgs ist ein schlechter Witz, das Grundstück, auf dem es steht, jedoch Gold wert. Warum ist es da so schwer, ernsthaft einen Neubau anzu­streben? Es braucht keinen Prunkbau wie die Coque, nur eine funk­tionale Arena, wie sie inzwischen sogar im weißrussischen Gomel oder aber im moldawischen Tiraspol stehen. So ein Neubau kostet im Übrigen selten mehr als 50 Millionen Euro. Man muss ihn nur wollen. Zum Schluss sei folgende Frage erlaubt: Warum tut sich ein Land, in dem inzwischen jedes zweite Kaff eine Sporthalle und ein Kulturzen­trum besitzt und jedes dritte ein Schwimmbad, nur so unendlich schwer mit nationalen Sportinfrastrukturen, ob sie nun Coque, Velodrom oder Stadion heißen?

Tageblatt 18. Oktober 2007

 
 
 
Der Kommentar von Philip Michel, Tageblatt 18. Oktober 2007 in pdf-Format
hier klicken: pdfstadejosybartel 
 
 
 
 
 


Zum Thema Stade Josy Barthel

lesen Sie auch unser Editorial vom 27. Mai 2007:

Fussballpokal - Endspiel F91 Diddeléng - UN Käerjéng 97

Flucht aus dem Stade Josy Barthel

 
 

hier klicken: flucht-stade-josy-barthel  

 
 
 
 
 

  

Das Projekt Kockel-Arena 

 
  Das Projekt Kockel-Arena its für Pro Football asbl eine gute Initiative, um endlich in unserem Lande eine Diskussion zu bekommen über die Wichtigkeit und Dringlichkeit ein nationales - nicht ein kommunales - Fussballstadion zu bekommen, was diesen Namen verdient.    
     
  Pro Football wird sich dieses Problems annehmen und mithelfen etwas zu bewegen.      
     
 

Zur Ihrer Information über die Kockel-Arena klicken Sie:  Link-Kockel-Arena 

 
     
  Die Redaktion von Pro Football asbl