Guy Hellers |
"La vérité selon le président" |
| L'ancien sélectionneur national Guy Hellers a réglé ses comptes avec le président de la FLF, Paul Philipp, hier, par le biais d'une lettre ouverte. |
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lire ici: laverite |
| Le dernier message de l'entraîneur national Guy Hellers |
"Il n'est pas évident d'imposer des idées plus pros dans un monde indécrottablement amateur. Changer les mentalités, c'est difficile. Quand Paul Philipp était entraîneur national, il a tout fait pour qu'on ait un championnat à huit équipes. Maintenant qu'il est président, il y en a 14 en D1. C'est de la politique, cela fait plaisir aux clubs, mais cela éparpille les maigres qualités au lieu de les concentrer. Il faut la volonté d'attaquer les problèmes. De la sorte, on tournera encore en rond dans 100 ans." |
| Source: Le Quotidien/30 août 2010/interview Standard Magazine |
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| photo luxemburger wort munisso |
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Im Dezember 2004 trat Guy Hellers als Nachfolger von Allan Simonsen das Amt des Nationaltrainers an. Während 45 Begegnungen stand er der Nationalmannschaft vor, wobei ihm neun Unentschieden und dei Siege - darunter am 10. September 2008 ein 2:1-Erfolg über die Schweiz - gelangen. Die Anfangsphase unter Hellers gestaltete sich als gewöhnungsbedürftig. Unvergessen seine Wutrede nach dem ersten WM-Qualifikationsspiel im März 2005 in Lettland, als er davon sprach, "man müsse die faulen Äpfel aussortieren." Der 45-Jährige scheute auch nicht davor zurück, sich mit dem Verwaltungsrat der FLF anzulegen, wenn er der Meinung war, dass den Nationalspielern keine optimalen Vorbereitungsmöglichkeiten gegönnt seien. So soll er bereits zweimal mit Rücktritt gedroht haben (und ihn nach unseren Informationen auch bereits einmal eingereicht haben). Damals konnte der Vorstand der FLF ihn noch umstimmen. Geradlinig, sturköpfig und professionell, so kann man ihn auch heute noch am besten beschreiben. Ende 2007 wurde der Vertrag von Hellers um weitere vier Jahe verlängert. Nach dem 1:0-Erfolg zwei Monate vorher im WM-Qualifikationsspiel in Weißrussland - dem ersten in einem offiziellen Spiel seit zwölf Jahren (den er dem Sportjournalisten Pilo Fonck widmete, was bei einigen Mitgliedern des FLF-Verwaltungsrats nicht gut ankam) - drängte sich diese Entscheidung auf. Doch mehr und mehr wurde der Bruch zwischen Paul Philipp, dem früheren Nationaltrainer, und Hellers, seinem ehemaligen Schützling in der FLF-Auswahl, deutlich. Sein Mitspracherecht als Directeur sportif der FLF blieb stets gering. Ein offenes Geheimnis war es, dass Hellers einen anderen Bewerber als U21-Trainer favorisierte, der Verband sich jedoch für Luc Holtz entschied. Jener Holtz, der jetzt gute Chancen besitzt, die Nationalmannschaft zumindest in den noch verbleibenden Länderspielen in diesem Jahr zu betreuen. In der Tat scheint der Zeitraum zwischen den einzelnen Begegnungen gering, als dass er ausreichen würde, eine Ausschreibung, eine erste Kandidatenwahl und eine Entscheidung vorzunehmen. Und einem völlig neuen Übungsleiter eine Übersicht über die Spielszene in Luxemburg zu vermitteln. Vor allem, wenn er aus dem Ausland stammen würde. Die ganze Affäre nimmt jedoch noch pikantere Ausmaße an, weil es unseren Informationen zufolge am Saisonende zu einer Versammlung zwischenMitgliedern des Verwaltungsrates und dem Trainerstab der FLF gekommen sei, in der Hellers nicht nur der Kritik des Präsidenten ausgesetzt war, sondern wo sein jetziger Nachfolger in die gleiche Kerbe geschlagen habe. Vorwürfe, die Hellers schlecht aufgenommen haben soll. Es ist übrigens nicht zum ersten Mal in der Geschichte, dass die Luxemburger Nationalmannschaft von einem Interimstrainer betreut wird.. Nach der Entlassung des Belgiers Jefff Vliers (1984 im Amt) saß Josy Kirchens während vier Spielen auf der Bank, ehe Philipp, der aktuelle Präsident, übernehmen konnte.
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