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albania


ALBANIEN - LUXEMBURG 1:0 (1:0)

7. September 2010

luxembrg










 

Albanien

 

Beqaj, Dallku, Cana, Curri, Agalli, Muzaka (80.' Hyka), Bulku, Duro (90.'+1. Lila), Skela, Bogdani, Salihi

 

 

 

Luxemburg

 

Joubert, Schnell, Hoffmann, Blaise, Kintiger, Laterza (81.' Martino), Payal, Peters, Bettmer (90.'+1. Collette), Mutsch, Da Mota

 

 

  Torfolge: 1:0 Salihi (37.')
  Schiedsrichter: Trut, Slysko, Weiss (SVK)
 
  Zuschauer: 10.000 (geschätzt)
   
   

 

Luxemburger Wort
LW-Redakteur
Laurent Schüssler (Tirana)
www.wort.lu

 
Knappe 0:1-Niederlage gegen Albanien im gestrigen EM-Qualifikationsspiel der Gruppe D in Tirana

 

Den Gegner bis zuletzt gefordert

 
Luxemburg nach Gelb-Roter Karte gegen Mutsch über eine halbe Stunde in Unterzahl /
Offensiv nur wenige Chancen 
  Denkbar knapp mit 0:1 musste sich Luxemburg im zweiten Qualifikationsspiel zur Europameisterschat 2010 in Polen und der Ukraine in Albanien geschlagen geben. Das Tor des Tages erzielte Salihi noch vor der Pause. Albanien hatte erwartungsgemäss das Gros der Spielanteile, schaffte es jedoch nicht, der Führung ein zweites Tor folgen zu lassen.

 

   Nach dem Seitenwechsel brachte sich Luxemburg selbst in Schwierigkeiten, als Mutsch des Feldes verwiesen wurde. Paradoxerweise folgte anschliessend jedoch die beste Phase der Elf von Nationaltrainer Luc Holtz. Auch wenn offensiv wie bereits am vergangenen Freitag kaum ewas zusammenlief, so zeigte sich die FLF-Auswahl doch in puncto Aggressivität und Einsatzwillen verbessert.

   Die Begegnung begann wie erwartet. Albanien legte los wie die Feuerwehr und erspielte sich in den den ersten 6' bereits drei Eckbälle. Die FLF-Auswahl, die auf gleich sieben Positionen anders besetzt war als noch zum Auftakt der EM-Qualifikationen gegen Bosnien-Herzegowina, bekam in der Anfangsphase jedoch stets einen Fuss oder einen Kopf dazwischen, sodass sich die reellen Torchancen der Albaner in Grenzen hielten.

   Allerdings lief im Spiel nach vorne aufseiten der Luxemburger überhaupt nichts zusammen. Selbst zwei Freistösse aus aussichtsreicher Distanz durch Bettmer bzw. Peters verpufften wirkungslos. Torwart Beqaj verlebte insgesamt einen geruhsamen Abend. Die nötige, manchmal übertriebene Agressivität konnte man der FLF-Auswahl allerdings nicht absprechen. Auch Da Mota war als einzige Angriffsspitze wohl bemüht, konnte sich gegen die gegnerische Übermacht jedoch nie entscheidend durchsetzen. 

   Albanien stiess hingegen immer wieder gefährlich über die rechte Seite nach vorne, auf der sich ein sehr offensiv ausgerichteter Mutsch so manch aufreibendes Duell mit Dallku lieferte. Auch der Führungstreffer fand seine Entstehung auf dieser Seite. Die Hausherren konnten aus einem Pressball rund 30 m vor dem Luxemburger Tor Nutzen ziehen, Dallku zog eine scharf geschnittene Flanke in den Strafraum, Salihi reagierte schneller als Blaise und traf über Joubert hinweg zum 1:0 ins Netz (37.').
 

 
Statt Elfmeter Platzverweis
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Auch nach dem Seitenwechsel spielte zunächst nur eine Mannschaft - und das war Albanien. Die Elf von Holz zeigte sich ausserstande, den Ball über mehrere Positionen in den eigenen Reihen zu halten. Und die vielen langen Bälle auf die einzige Luxemburger Spitze wurden eine leichte Beute für Cana und Curri in der albanischen Innenverteidigung. Nur das zweite, vorentscheidende Tor wollte den Hausherren nicht gelingen. Die beste Chance hatte zunächst Bogdani nach einem Zuspiel von Muzaka in der 55.', doch sein Versuch aus kürzester Distanz ging am Tor vorbei. Joubert war allerdings in der bedrohten Ecke.

   Kam die 58.', als sich die FLF-Auswahl selbst schwächte. Der bereits gelb-verwarnte Mutsch, an dem das Spiel seit dem Anpfiff vorbeilief, ging bei einem Zweikampf (!) im albanischen Strafraum zu Boden, der slowakische Schiedsrichter entschied allerdings nicht auf Strafstoss, sondern auf eine "Schwalbe" und setzte den Luxemburger wegen Unsportlichkeit vom Platz. Luxemburg wurde in der Folge phasenweise in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Kaum ein Schuss der Gäste fand während 90' seinen Weg auf das gegnerische Tor. Beim Versuch von Laterza in der 70.' stimmte jedoch nur die Richtung, an der nötigen Schusskraft haperte es.
 

 
Unterkante, aber Abseitsstellung  
     Trotzdem hielten die rund 10 000 Zuschauer in der 73.' den Atem an, als nach einem Freistosstrick durch Bettmer der aufgerückte Hoffmann auf Laterza gelegt hatte und dieser nur an der Unterlatte scheiterte! Allerdings stand bereits Hoffmann in der Abseitsposition. Trotzdem schien nach dieser Aktion noch einmal ein Weckruf durch die Luxemburger Mannschaft zu gehen. Kämpferisch war die Einstellung vorbildlich. Allerdings hatte Albanien in der 80.' nach zwei aufeinanderfolgenden Eckbällen gleich zwei hochkarätige Torchancen. Doch den Kopfball von Cana entschärfte Joubert mit einer Glanzparade und Salihi scheiterte an der Latte. Und der Luxemburger Torwart war auch in der 87.' auf dem Posten, als er einen weiteren gefährlichen Versuch von Skela in die Ecke lenkte. Dies konnte bei den vermehrten offensiven Risiken, die die FLF-Auswahl jetzt einging, natürlich nicht ausbleiben. Holtz versuchte durch die Einwechslungen von Martino und Colette noch einmal für frischen Wind zu sorgen, es reichte allerdings nicht aus.
   
   
   
 
Nationaltrainer Luc Holtz:  "Kann nur zufrieden sein"

 

"Die Mannschaft hat meine Anweisungen sehr gut umgesetzt. Auch wenn wir keinen Punkt erringen konnten, so kann ich doch zufrieden sein. Die Einstellung war vorbildlich."