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EM2008

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luxembrg

LUXEMBURG - WEISSRUSSLAND 1 - 2 (0 - 1)

24. März 2007

belarus


Stade Josy Barthel Luxemburg
Schiedsrichter: Whitby, Kings, Bates (Wales)
Torfolge: 0:1 Kalachev (25'), 0:2 Kutuzov (55'), 2:1 Sagramola (68')
Zuschauer: 2 021 zahlende
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Foto: Fernand Konnen

Luxemburg

Joubert - Reiter, Hoffmann, Strasser, Kintzinger - Lombardelli (58' Bigard), Peters, Payal (6' Ferreira), Bettmer, Remy - Collette (64' Sagramola)

Weissrussland

Zhenov - Kulchy, Shtanyuk, Yurevich - Korytko, Kalachev, Kutuzov (80' Radzkov), A. Hleb, Strakhanov (58' Chelyadinsky) - V. Hleb, Kornilenko (75' Blizniuk)

Highlights

Luxemburger Wort

Was wäre gewesen, wenn ...
Nach einem weiteren hohen Ball in den Strafraum gewann Kalchev sein Duell gegen Kintzinger, ging dem Ball erfolgreich nach und setzte aus ca. 10 m zum 1:0 in das rechte Toreck (25').

Ein Zusammenspiel von Hoffmann und Lombardelli gelangte zu Collette, der im Angriff einen schweren Stand hatte. Nach einer gelungenen Einzelaktion zog er ab, seinen sehenswerten Schuss lekte Zhenov in extremis in Ecke (36').

In der 54' gelang es der Luxemburger Abwehr ein weiteres Mal nicht, sich nach einem Alleingang von V. Hleb entscheidend zu befreien. Aus dem Hinterhalt kommend traf Kutuzov unhaltbar zum 2:0 (55').


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Foto: Fernand Konnen Tor durch Sagramola
Der Anschlusstreffer war eine Co-Produktion der drei eingewechselten Spieler. Ferreira flankte in den Strafraum, Bigarf verlängerte per kopf und Sagramola schloss mit einem Schuss in die rechte Torwartecke erfolgreich ab (1:2, 68').

Pressestimmen

Le Quotidien

Pourquoi ces 60 minutes de néant?

Il a fallu attendre la seconde mi-temps et la réduction du score pour voir le Luxembourg jouer plus haut. Avant, il a gâché une heure de jeu.
"Ah si on avait joué tout le match comme les trente dernières minutes". Paul Philipp est amer. Pas moins que l'ensemble des joueurs, du staff technique, des spectateurs ...
Où faut-il chercher l'explication de l'apathie grand-ducale, de ce positionnement très reculé sur le terrain qui a contraint la sélection à regarder jouer un adversaire qui semblait prenable sur la fin?
Tageblatt

Die Stimme des Nationaltrainers Guy Hellers
Ebenfalls unzufrieden zeigte sich Guy Hellers, allerdings vor allem mit Halbzeit eins und dem Beginn des zweiten Durchgangs: "Wir haben die Räume nicht eng gemacht, waren nicht aggressiv genug am Gegenspieler dran. Die Weissrussen rotierten viel und waren ständig in Bewegung. Zudem liessen sie den Ball gut laufen, wir liefen in dieser Phase den Spielern nur hinterher".

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Einige prinzipielle Bemerkungen zum Länderspiel
Luxemburg - Weissrussland

Bravo für das erste offizielle Tor in der laufenden EM-Qualifikation, aber von der spielerischen Leistung her, war es eine Enttäuschung und ein Rückschlag, verglichen mit den letzten Qualifikationsspielen gegen Holland und Bulgarien.

Es genügt einfach nicht, wenn die Mannschaft nur während 20 Minuten ihre Leistungsfähigkeit abruft, denn in der 1. Halbzeit sowie am Anfang der 2. Halbzeit wurde unsere Mannschaft technisch, rythmisch und spielerisch regelrecht vom Gegner vorgeführt.

Wir teilen die Meinung von Nationaltrainer Guy Hellers, dass dieNationaldivision nicht gerade dazu beiträgt, dass unsere Nationalspieler auf einem qualitativ hohen technischen und rythmischen Niveau spielen können. Deshalb sind wir auch der Meinung, dass es richtig und wichtig für unsere heimischen Nationalspieler ist, so oft als möglich, gegen gute ausländische Profimannschaften zu spielen. Perspektivmässig müssen wir auch versuchen, soviel wie möglich Luxemburger Spieler in ausländische Profivereine unterzubringen.

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Remy kämpft als weisser Roter Löwe gegen zwei rote Weissrussen

In dem Zusammenhang möchte ich auf das Projekt zurückkommen, das Pro Football präsentiert hat, und darin vorgeschlagen hat, eine luxemburgische Mannschaft in eine ausländische Profimeisterschaft zu integrieren. So hätten unsere Spieler jedes Wochenende die Möglichkeit auf einem qualitativ viel höheren Niveau zu spielen, als das hier in Luxemburg der Fall sein kann, insbesondere weil jetzt auch noch unsere Nationaldivision auf 14 Vereine aufgestockt wurde. Richtig wäre gewesen unsere Elite auf höchstens 10 Vereine zu reduzieren.

Nun, es gilt jetzt die gute Arbeit in unserem Centre de formation fortzusetzen, die Integration junger talentierter Spieler in den Nationalkader zu fördern und so prospektiv die Vorausstzungen zu schaffen in naher Zukunft eine gute Nationalmannschaft aufzubauen.

Auch Rom wurde nicht an einem Tag gebaut. Wir meinen, dass unsere Mannschaft es verdient eine Chance zu bekommen. Nur muss man sich bewusst sein, dass man bei einer solch jungen "Equipe" auch Geduld zeigen muss. Wir jedenfalls sind bereit die guten Ansätze voll und ganz zu unterstützen.

Zénon Bernard / März 2007