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EM2008 

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luxembrg
 

LUXEMBURG - SLOWENIEN 0:3 (0:2)

8. September 2007 

   
slovenia
 

 

Luxemburg 

 
  Joubert, Bigard, Hoffmann, Strasser, Peiffer (51.' Da Mota), Lombardelli,(46.' Payal), Ferreira, Peters, Bettmer, Mutsch, Huss (63.' Kitenge)
  
 
 

Slowenien 

 
  S. Handanovic, Brecko, Morec, Zlogar (82.' Cipot), Kokot, Koren, Stevanovic, Kim (64.' Komac), Vrsic (78.' Mihelic), Lavric, Novakovic
 
 
  Schiedsrichter: Berezka, Tsymbal, Sobotyuk (UKR)
 
 
  Torfolge: 0:1 Lavric (7.'), 0:2 Novakovic (37.'), 0:3 Lavric (48.') 
 
  Zuschauer: 2 400
 
 
 

Highlights 

 
 
Luxemburger Wort
Laurent Schüssler
 
 
Luxemburg enttäuschend schwach
FLF-Auswahl bleibt in allen Hinsichten weit hinter den Erwartungen 
 
  In der 7.' Minute fiel die Führung für die Gäste, als sowohl Hoffmann als auch Strasser den Ball nur streiften und Lavric am zweiten Pfosten trotz der Rückkehr von Peiffer zum 1:0 für Slowenien in die Maschen setzte.
 
  In der 37.', bei einem weiten Ball in die Spitze, sahen Hoffmann und Strasser nicht gut aus, Joubert kam an der Strafraumgrenze noch vor Novakovic, konnte ihn aber nicht entscheidend blockieren, sodass der Stürmer ins frei stehende Tor einschiessen konnte.
 
 
  48.' Gleich nach der Pause fiel die definitive Entscheidung, denn es waren nicht einmal 3' gespielt, als der aufgerückte Brecko eine perfekte Flanke auf den 8 m vor dem Tor völlig frei stehenden Lavric schlug und dieser sich die Ecke praktisch aussuchen konte (0:3).
 
 
   
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                                      Foto: Fernand Konnen                                                    Mario Mutsch

 
 
Stimmen zum Spiel
 
 
Luxemburger Wort
Yves Bodry, Line Logelin, Joe Geimer  
 
  Guy Hellers: "Das 0:3 spricht eine klare Sprache. Ich dachte, wir hätten die Leichtsinnsfehler abgestellt, doch dem war nicht so. Dessen sind sich auc die Spieler bewusst. Trotzdem sollte man nicht alles in Frage stellen, denn wir haben in dieser EM-Qualifikationskampagne bereits viel besser Spiele gezeigt."

Mario Mutsch: "Die Probleme bei uns sind nicht auf die Umbesetzung auf der linken Seite zurückzuführen. Es klappte nirgends. Obwohl uns in dieser Qualifikation teilweise ein Schritt nachvorne gelungen ist, lief in der zweiten Halbzeit nur noch sehr wenig zusammen, da sich bei uns allen erste Ermüdungserscheinungen bemerkbar machten."

 
 
Télécran 38/2007
Pilo Fonck 
 
  Mir waren nët matt

Tatsaach war jiddefalls, datt mer einfach dräi Véirel Stonn net mat waren: physisch net an och mental net; ouni Rhytmus, ouni Engagement, ouni Präsenz an den Duellen, ouni Initiativen. 

 
   
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                              Foto: Fernand Konnen                                                                          Daniel Huss

 
 
Der Kommentar von Pro Football 
 
 

Was für eine Enttäuschung  !

Als ob die Spieler Blei in den Beinen hätten, immer dann, wenn die Erwartungen beim Publikum am grössten sind. Paul Philipp kennt dies aus dem Duell gegen die Schafsinseln Faröer, Allan Simonsen gegen das kleine Fürstentum Liechtenstein. Und nun hat Guy Hellers die Erfahrung binnen drei Monaten gleich zweimal hinter sich. Zunächst gegen Albanien und jetzt gegen Slowenien.

Eine richtige Nummer zu gross war Slowenien - zuletzt abgerutscht in der Weltrangliste - nicht! Waren sie harmlos in vorangegangenen Spielen, mit kaum nennenswerten Torschüssen gegen Rumänien, so bauten die Luxemburger sie geradezu mit einem frühen Geschenk auf. Einfach einmal schnell gespielt; einmal ein Überraschungseffekt in der Angriffsaktion und schon reihte sich eine Kette an individuellen Unzulänglichkeiten in der Hinterreihe unserer Mannschaft aneinander.

Neuling Jeremy Peiffer stand hoch und indisponiert. Jeff Strasser musste beim Ballverlust von Claudio Lombardelli Peiffers Raum übernehmen. Eric Hoffmann war deutlich zu klein beim Kopfballzweikampf und Jeff Strasser zu spät beim Vorlagegeber Novakovic. Resultat: Ein früher Rückstand, Blei in den Beinen, Starre im Kopf und Gefrier-Stimmung im Stadion beim einheimischen Anhang.

Denn nun folgte in Halbzeit Eins ein einziger Schuss aufs Tor (Dan Huss 26') und ein ständiges dem Ball nachlaufen. Zu wenig Präsenz in den Duellen, kaum Ballgewinne, ängstlicher Spielaufbau mit vielen direkten Ballverlusten, Probleme bei der einfachen Ballzirkulation und vor allem eine Vorführung beim gegnerischen Spielaufbau musste man sich mit ansehen. Slowenien spielte breit um dann schnell in die "geöffneten Räume" in unserer Verteidigung vor zu stossen. Ein solcher Pass führte zum 0:2, wobei Jonathan Joubert auch noch das Pech hatte, schlecht auszusehen.

Man sollte auch bei der jungen Mannschaft, die Luxemburg eben derzeit immer noch aufbietet, eine schwache Leistung nicht schön reden. Besonders in Halbzeit eins, wo es an Aggressivität und  - wie Trainer Guy Hellers sich in der Pressekonferenz ausdrückte - an Konzentration fehlte. "Das 0:3 spricht eine klare Sprache," waren seine Worte. Dies sollte man so stehen lassen, nicht beschönigen mit einer besseren zweiten Halbzeit, in der Mario Mutsch herausstach, die Slowenen aber nach dem dritten Tor schon reserviert  - mit Blick auf das 3 Tage später stattfindende Heimspiel gegen Weissrussland  - auftraten. 

René Thill