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Guy Hellers quitte la FLF
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Au revoir Vic Nurenberg

 

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Guy Hellers: "De la sorte, on tournera encore en rond dans 100 ans".

Meisterschaftsmodus

06 August 2006

 

 

Der neue Meisterschaftsmodus für 2006/2007

 

Stimmen, Meinungen, Analysen und Vorschläge   

  Die FLF hat ziemlich kurzbündig, im Einvernehmen mit den Vereinen, das Play-off-System abgeschafft und für die Saison 2006/2007 eine Meisterschaft mit 14 Vereinen eingeführt. Pro Football ist der Meinung, dass der Meisterschaftszug in die falsche Richtung fährt und wird während den nächsten Monaten die Effekte und Konsequenzen dieser Massnahme zur Diskussion stellen und dazu selbst Stellung nehmen. Schreiben Sie uns Ihre Meinung zu diesem Thema über eine E-mail an: redaction@profootball.lu 
   
 

Pressestimmen 

 

Télécran  32/2006

 

Frischer Wind in der Nationaldivision 

 

Télécran: Herr Philipp, die Saison 2006/2007 wird in einem neuen Modus ausgetragen, mit 14 Mannschaften und ohne Play-off. So richtig überzeugt von diesem System scheint aber niemand zu sein...

Paul Philipp: Der neue Spielmodus wurde ja letztlich eingeführt, weil die Vereine den Play-off nur noch als Farce verstanden. Kaum jemand interessierte sich für die Spiele, besonders im Abstiegskampf.

Mit zwölf Mannschaften hätten normale Hin- und Rückrunden aber nur 22 Spieltage ergeben, und das war den meisten zu wenig. Mit 14 Mannschaften kommen wir auf 26 Spieltage, das ist besser. Für die Aufstockung auf 14 Teams spricht auch der Umstand, dass viele Teams sich auf gleichem Niveau bewegen - neben zwei, drei Mannschaften, die eine Klasse für sich sind. Die Zeiten, als sechs gleichwertige Mannschaften um die Meisterschaft spielen konnten, scheinen vorbei zu sein. Allerdings haben jene Mannschaften, die in den letzten Jahren in die oberste Spielklasse aufgestiegen sind, wie Petingen, Rosport oder Käerjéng sich nahtlos eingefügt.

Ich erwarte  frischen Wind in der Nationaldivision: Das Niveau der Spiele wird zwar nicht unbedingt besser. aber es werden neue Spiele, die Meisterschaft wird anders. Ich begrüsse ausdrücklich, dass Differdingen, eine Luxemburger Fussball-Hochburg, wieder in der Nationaldivision vertreten ist. Mit Niederkorn wird diese Mannschaft den Fussball beleben, nicht nur wegen der anstehenden Derbys. Mit einem neuen Spielmodus kann man die Qualität aber nicht verbessern, auch nicht mit Go-Go-Girls. Der Fussball wird nur besser durch viel Training, gute Spielanlagen, eine andere Mentalität.

Télécran: Trotzdem wäre die Alternative ja gewesen, nur noch acht Mannschaften in die Nationaldivision zu integrieren und zwei Hin- und Rückrunden auszutragen, also eine Saison mit 28 Spieltagen. Bevor Sie FLF-Präsident wurden, hatten Sie doch eine Vorliebe für diesen Modus oder?

Paul Philipp: Ja, das stimmt. Vor fünf, sechs Jahren gab es noch diesen Block mit fünf, sechs Mannschaften, die sich die Punkte abnahmen und alle das Zeug zum Meister hatten. Doch diese Spitzengruppe gibt es heute nicht mehr. Ich bin heute der Ansicht, dass der Spielmodus mit 14 Mannschaften der beste ist - allerdings sollte man in zwei, drei Jahren Bilanz ziehen und gegebenenfalls Korrekturen vornehmen.


                    

 

Pro Football vertritt eine gegensetzliche Meinung und schlägt vor, dass nach dieser Saison 2006/2007 schon Bilanz gezogen werden muss und die Aussagen des Präsidenten überprüft werden müssen, in wieweit sie noch zutreffen . Pro Football wird auch mit eigenen Vorschlägen aufwarten.

Die Redaktion 

   
Platini Président
14 Januar 2007