Muller verléisst de Racing
Grettnich iwerhëllt
Centre de Formation de Football
Neien iwerdachten Trainingsterrain
Neuer Vorstand bei der FLF
Léo Hilger gewählt
Jans meilleur défenseur de D1 belge
L'exploit du jeune pro luxembourgeois
Platini zieht Kandidatur zurück!
Keine Chance mehr zu gewinnen.

 

Notre site:
www.profootball.lu
Notre email:

Notre compte:
ING
lu06 0141 9374
4040 0000







 

Dernier changement:
1er février 2016
email:

Notice légale: Profootball © 



  logo-profootball-web180x57  diese Seite
ist gesponsert
von:
 

logo-cegedel-jpeg-75x57web

 


   
johnnyfonck-02web 

                  

   Johnny Fonck

   "le plus Lyonnais des Luxembourgeois"

30 novembre 1920 - 17 juillet 2008

 
   

Johnny Fonck, geboren am 30. November 1920, trägt mit Gelassenheit und Würde sein hohes Alter. Er ist ein gern gesehener Gast bei der ALAIF (Association luxembourgeoise des anciens internationaux de football) und eifriges Mitglied der Vereinigung. Bei jeder Generalversammlung der Vereinigung, bei jedem Treffen der Alt-Internationalen ist er anwesend. Er liebt die freundschaftliche Stimmung unter Fußballern sowie den Austausch der Erinnerungen aus vergangenen Jahrzehnten im Fußball und im Sport.

Johnny Fonck war nämlich Fußballer und Leichtathlet.

Doch greifen wir lieber auf einen Bericht von Pierre Gricius zurück, welcher vortrefflich am 2. Dezember 2000 im Luxemburger Wort die Karriere von Johnny Fonck zu seinem 80. Geburtstag, aufgezeichnet hat.

  

 
  "Als "le plus Lyonnais des Luxembourgeois" oder als "le plus Luxembourgeois des Lyonnais" wurde Johnny Fonck bisweilen bezeichnet, und tatsächlich war er nach Ende des Zweiten Weltkriegs und bis 1956 in Lyon wohnhaft und auch sportlich tätig. Der Fußballer und Leichtathlet spielte ab 1944 beim FC Lyon, war zugleich als Trainer tätig und praktizierte die Leichtathletik, in der er es später zum Luxemburger Rekordhalter auf den Hürdenstrecken und zum Olympiateilnehmer (1952 in Helsinki) brachte.
 
 
  Fußball und Leichtathletik, das waren die zwei Sportarten, die Jonny Fonck während langen Jahrzehnten parallel praktizierte, beide Disziplinen auf einem hohen Niveau. Wenn er es im Fußball, wo er als gebürtiger Beggener 1936 eine erste Lizenz bei den Wichtelcher unterschrieb und später zu Spora transferierte, "nur" zu einem Einsatz in der Nationalmannschaft brachte (am 10. März 1940 auf dem hauptstädtischen Stadion gegen Belgien B), so hat das zum einen damit zu tun, dass während den Kriegsjahren der offizielle Spielbetrieb hierzulande eingestellt war, anschließend mit dem Umstand, dass Johnny Fonck als Lizenzierter beim FC Lyon gemäß den damaligen Reglementen nicht für die Fußball-Nationalmannschaft selektioniert werden konnte.
 
 
  In der Leichtathletik war das anders, so dass der Luxemburger Rekordhalter über 110 m Hürden (von 1947 bis 1958), 200 m Hürden ( von 1949 bis 1960) und 400 m Hürden (von 1949 bis 1960) neben zahlreichen Starts für das FLA-Team 1952 für die Olympischen Spiele in Helsinki selektioniert wurde. In der finnischen Hauptstadt lief Johnny Fonck über die beiden Hürdenstrecken, vor allem aber betreute er Josy Barthel, den er gut kannte, war er doch mit Cécile Barthel, der Schwester von Josy, verlobt. 1953 feierten Cécile Barthel und Johnny Fonck Hochzeit.
 
 
Pierre Gricius, Luxemburger Wort 
   
       
   

 

johnyfonck-01

 

Pro Football im Gespräch mit

Johnny Fonck

28. April 2008
 
     
  Pro Football
 
 
  Johnny Fonck, der hauptstädtische Fußball hat in den letzten Jahren eine dramatische Entwicklung vollzogen. Die drei glorreichen Vereine der Stadt haben fusionniert und sind von der Bildfläche verschwunden. Ist jetzt die Fußballwelt zufrieden und an ihrem Ziel angelangt?
   
 
  Johnny Fonck
 
 
  Auf keinen Fall. Es steht eher schlecht um den Fußball in der Hauptstadt. Meiner Ansicht nach bringen Fusionen  nicht viel, außer viele Ausländer. Ich bin sicher nicht gegen Ausländer, doch so wie das jetzt läuft haben wir unsere Seele verloren.

Sportlich gesehen spielen wir nicht so schlecht, doch der Fusionsverein zieht bis jetzt nicht genug Zuschauer an.

Die ausländischen Spieler müssten besser integriert werden und vermehrt die Luxemburger Nationalität an-nehmen. Wir brauchen die Ausländer, sportlich und wirtschaftlich.
   
 
  Pro Football
 
 
  Müsste der RFCU Lëtzebuerg nicht professioneller werden, um sich stärker weiter entwickeln zu können?
  
 
  Johnny Fonck
 
 
  Sicherlich. Aber mit der Fusion haben wir auch viele gute Sportsdirigenten verloren. Es fehlt uns an engagierten Dirigenten mit Zukunftsvision. In der Hauptstadt müsste der Fußball besser da stehen. Doch auch und besonders die Infrastrukturen entsprechen nicht den modernen Anforderungen unserer Zeit.
 
 
  Pro Football
 
 
  Fehlt dem Verein etwa das Stadion Josy Barthel?
 
 
  Johnny Fonck
 
 
  Ich würde sagen: nein und ja.

Das Problem des Racing Lëtzebuerg ist, dass wir jetzt über kein Stadion verfügen, welches den modernen Standards und dem Prestige einer Europa-Hauptstadt entspricht. Bei der Fusion war ein neues Stadion in Aussicht gestellt worden, doch bis jetzt sind alle Projekte und Planungen fehlgeschlagen und das hauptstädtische Stadion steht leer. Ich wüßte auch keinen Platz, wo man eine neue Anlage in der Stadt errichten könnte.

Wenn aber jetzt der Sportminister ein neues nationales Stadion baut, könnte man vielleicht das Josy Barthel Stadion  auf ein Club-Stadion für 4 - 5.000 Zuschauer zurückbauen und dem Racing eine moderne und definitive Bleibe zugestehen. Warum nicht? 

 
 
Johnny Fonck im Gespräch mit Camille Dimmer / 28. April 2008 
 
   
 
 

ARCHIV : Arno Funk (siehe unter Links)
 
  DAS Spiel von Johnny Fonck    
   

Luxemburg - Belgien B  3:4 (3:2)

Spielbericht:

10.03.1940 / Luxemburg / Stade Municipal / Ref: W. PFIRRMANN (Luxemburg)

Aufstellung Luxemburg:

LAHURE Emile(Tor), DUMONT François, NEISELER Mathias, FEYDER Robert "Alphonse", BECKER Pierre "Jim", FISCHER Joseph, FONCK Jean, LIBAR Camille(K), FELLER Paul, MENGEL Ernest, KEMP Gusty.

Trainer: FEIERSTEIN Paul.
Tore: Kemp (2x), Feller.